Filmhandlung und Hintergrund

Rainer Werner Fassbinder untersucht revolutionäre Bewegungen.

In einer zeitlosen Epoche tritt Hirte Hans Böhm als Laienprediger auf, behauptet, von der Jungfrau Maria ein Zeichen erhalten zu haben, erhebt sozialrevolutionäre Forderungen und findet Anhänger unter Armen, Bauern und einer wohlhabenden Frau. Er löst eine Massenbewegung aus. Die Anhänger missverstehen die Aufrufe als religiöse Verkündigung. Böhm wird denunziert, von Militärpolizisten auf einem Campingplatz verhaftet und auf einem Autofriedhof mit zwei Freunden gekreuzigt. Die Polizisten richten ein Massaker an. Ein Aufstand bricht aus…

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Kritikerrezensionen

  • Die Niklashauser Fart: Rainer Werner Fassbinder untersucht revolutionäre Bewegungen.

    Für das Fernsehen (WDR) entstandener Film von Rainer Werner Fassbinder, der auf dem authentischen Fall des fränkischen Laienpredigers Hans Böhm basiert. Der trat 1476 in Niklashausen auf, wurde vier Monate später von Soldaten des Bischofs verhaftet und öffentlich verbrannt. RWF nutzte den Fall, um in Form einer an Jean-Luc Godard, Glauber Rocha und Alexander Kluge erinnernden Collage mit Brüchen und Einschüben falsches Bewusstsein, revolutionäre Bewegungen und ihr Scheitern, religiösen wie sexuellen Wahn zu untersuchen.

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