Filmhandlung und Hintergrund

Volker Schlöndorffs satirische Krimikomödie, in der die heimliche Liebesaffäre zwischen einer Industriellengattin und einem Gymnasiallehrer mit Mord und Totschlag endet.

Ruth Halbfass ist mit dem Fabrikdirektor Erich Halbfass verheiratet. Während er fleißig die Geschäfte leitet und sich allabendlich der Musik hingibt, ahnt er nicht, dass sie heimlich eine Affäre mit dem Lehrer ihrer Tochter, Franz Vogelsang, hat. Der plant eines Tages, mit Hilfe des dilettantischen Ganovenduos Francesco und Bonarparte, Halbfass um die Ecke zu bringen - spätestens zu diesem Zeitpunkt kommt sowohl dem potentiellen Opfer als auch Franzs Ehefrau Doris ein Verdacht. Als diese selbst einen Anschlag auf Halbfass verübt, bei dem dieser lediglich anschossen wird, landet die Lehrergattin im Gefängnis und begeht Selbstmord.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Die Moral der Ruth Halbfass: Volker Schlöndorffs satirische Krimikomödie, in der die heimliche Liebesaffäre zwischen einer Industriellengattin und einem Gymnasiallehrer mit Mord und Totschlag endet.

    1972 inszenierte Volker Schlöndorff diese handwerklich perfekte und mit satirischen Seitenhieben auf die Doppelmoral der besseren Gesellschaft nicht sparende Kriminalkomödie. Unverkennbar nimmt sich Schlöndorff hier die kühle Präzision und Abgründigkeit der Gesellschaftsmelodramen und Kriminalfälle seines französischen Kollegen Claude Chabrol zum Vorbild, die er hier auf deutsche Verhältnisse frei nach dem Motto „Bis dass der Tod uns scheidet“ überträgt.

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