Die Minensucherin

Filmhandlung und Hintergrund

TV-Drama vor dem Hintergrund der Folgen des angolanischen Bürgerkriegs (Drehort war Namibia).

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Die Minensucherin: TV-Drama vor dem Hintergrund der Folgen des angolanischen Bürgerkriegs (Drehort war Namibia).

    Ambitioniertes Drama zu einem wichtigen Thema, das Marcus O. Rosenmüller mit Christine Neubauer in der Hauptrolle ansprechend und spannend umsetzte.

    Großer Zuschauerzuspruch auf der einen, überdrüssige Kritiker aufgrund ihrer starken Medienpräsenz auf der anderen Seite - an den Fernsehfilmen mit Christine Neubauer scheiden sich die Geister. Nachdem sie Anfang des Jahres in der Hauptrolle in dem Zweiteiler „Der kalte Himmel“ zu sehen war, kommt nun ein Film, der ihr als Rotkreuz-Botschafterin besonders am Herzen liegt: „Die Minensucherin“ erzählt die Geschichte der Bauingenieurin und Berufsschullehrerin Nina, die in ihrem Urlaub in einer Schule in Angola unterrichten will. Zunächst ist sie erschreckt darüber, wie viele Menschen in dem afrikanischen Land Minenopfer geworden sind. Als auch ihr Leben durch eine Tretmine verändert wird, beschließt sie etwas gegen diese tödlichen Hinterlassenschaften des Bürgerkrieges zu tun. Sie wird Minensucherin und setzt dabei auch ihr eigenes Leben aufs Spiel.

    Ziegler Film ist mit „Die Minensucherin“ (Ausstrahlung am Welt-Minentag) der Spagat gelungen, einen guten Fernsehfilm zu machen und zugleich ein brisantes Thema angemessen zu behandeln. Mit Hilfe des Vereins Stiftung Menschen gegen Minen, der Produktionshilfe leistete, werden Hintergründe und Folgen des Einsatzes der menschenverachtenden Waffen erklärt. Nina ist eine Rolle, wie sie Christine Neubauer schon häufiger gespielt hat - resolut, grundehrlich, mit einem großen Herzen - und auch, wenn ihre Forschheit teilweise unglaubwürdige Züge annimmt, bleibt sie doch sympathisch. In weiteren Hauptrollen überzeugen Hannes Jaenicke und Heikko Deutschmann. Daneben setzt Regisseur Marcus O. Rosenmüller, der auch gemeinsam mit Susanne Beck und Thomas Eifler das Drehbuch schrieb, auf eine dramaturgische Klammer mit Rückblenden, um die Spannung zu erhöhen und das Thema zuschauerfreundlicher zu gestalten. Dass zugleich auf die obligatorische Liebesgeschichte verzichtet wurde, kann den Verantwortlichen für diesen Unterhaltungsfilm nicht hoch genug angerechnet werden. sw.

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