Filmhandlung und Hintergrund

Luis Buñuel schickt zwei Pilger auf den Jakobsweg und setzt sich dabei mit katholischen Dogmen und Ketzerei auseinander.

Die beiden Pariser Obdachlosen Pierre und Jean unternehmen eine Pilgerreise auf dem Jakobsweg nach Santiago de Compostela in Spanien. Losgelöst von Raum und Zeit treffen sie dabei auf unterschiedlichste Figuren, die sich mit Fragen des katholischen Glaubens auseinandersetzen. Sie erfahren nicht nur, wie Jesus zu seinem Bart kam, sondern werden auch Zeuge eines Duells zwischen einem Jesuiten mit einem Janseniten, die die Frage des freien Willens beantworten wollen. Zu den weiteren Figuren, die ihnen begegnen, zählen eine Nonne, die sich kreuzigen lässt, der Marquis de Sade und der Teufel.

Altmeister Luis Bunuel reist die spanische Pilgerstraße entlang und spottet gekonnt über Kirche, Kreuze und Katholen.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Die Milchstraße: Luis Buñuel schickt zwei Pilger auf den Jakobsweg und setzt sich dabei mit katholischen Dogmen und Ketzerei auseinander.

    In seiner bissigen Auseinandersetzung mit den sechs Mysterien des katholischen Glaubens schickt der spanische Regisseur Luis Buñuel („Der diskrete Charme der Bourgeoisie“) zwei Obdachlose auf den Jakobsweg (auch ‚Milchstraße‘ genannt). Das Ergebnis ist eine unterhaltsame, aber auch episodenhafte Geschichte des religiösen Fanatismus und der Ketzerei, die laut Buñuel selbst „weder für noch gegen etwas ist“. So bleiben viele offene Fragen, was mit dafür verantwortlich sein dürfte, dass der Film bei der zeitgenössischen Kritik auf wenig Begeisterung stoßen konnte.

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