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Die Killerhand

   Kinostart: 26.08.1999

Filmhandlung und Hintergrund

Blutunterlaufene Slacker-Slasher-Komödie, die diverse Genre-Vorbilder ausbeutet.

Eine böse Macht bemächtigt sich der rechten Hand von Anton, die sonst nur daran gewöhnt, Joints zu drehen oder beim Fernsehen in Popcorn-Tüten zu wühen, bringt seine Eltern um und befördert zwei Highschool-Kumpels aufs Gruseligste vom Leben zum Tod. Die beiden kehren - keinen Groll hegend - als Zombies zurück. Größere Probleme hat Anton mit seiner Freundin Molly.

Anton, der am liebsten vor dem Fernseher sitzt, Joints dreht und ansonsten gar nichts tut, wacht eines Morgens an Halloween auf und muss erkennen, dass seine Eltern einem Mörder zum Opfer gefallen sind. Als wenig später auch noch seine beiden Highschool-Kumpels auf das Gruseligste ins Jenseits befördert werden, wird Anton klar, dass er selbst für die Bluttaten verantwortlich ist, besser gesagt, seine rechte Hand. Sie führt auch nach der Entdeckung ihr teuflisches Eigenleben weiter und macht auch vor Antons Freundin Molly nicht halt.

Anton realisiert, dass seine rechte Hand für die gruseligen Morde verantwortlich ist, die um ihn herum geschehen. Doch die Entdeckung hindert seine Hand nicht daran, auch Antons Freundin auf die Liste zu setzen. Bizarre, schwarzhumorige Horror-Komödie mit Splatter-Elementen.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

    1. Die Story ist dumm wie Knäckebrot. Was jedoch nichts daran ändert, dass "Die Killerhand" wohl der vergnüglichste Trashfilm ist, der seit Jahren aus den großen Hollywoodstudios gekommen ist. Und für Horror-Fans ist er eh ein Muss, denn die Effekte sind für einen FSK 16 Film extrem derb. Im Kino ging der Film ziemlich unter, was jedoch nicht schlimm ist, denn so ein Ausnahmefilm passt sowieso eher ins heimische Wohnzimmer.

      Die Geschichte vom Dämon in der Hand kennt man bereits aus dem Film mit "Ash" (Bruce Campbell), dessen Titel ich hier nicht näher erwähnen will, der jedoch mit "Armee der Finsternis" einen dritten Teil gefunden hatte. Hier wurde jedoch mehr auf Schabernack gesetzt. "Die Killerhand" geht da einen Schritt weiter, denn die besessene Hand will nur eines, nämlich töten, töten, töten. Und der Tolpatsch Anton hängt mittendrin und macht reichlich absurde Dinge.

      Hier greift das herrlich überdrehte Spiel von Jungstar Devon Sawa, der eine erstklassige Performance abliefert an der man merkt, dass auch den Darstellern der Dreh gefallen haben muss. Ähnlich verhält es sich mit "Scott Evil" Seth Green, der mit Bierpulle im Kopf selbst als Zombie nur ans Kiffen denkt. Politisch unkorrekt geht der Film zu Werke und ist dadurch nicht typisch amerikanisch. So geht er mit seiner Drogenthematik nicht nur unverkrampft um, sondern befürwortet sogar die ganze Kifferei dadurch, dass der "Stoff" einen nicht unwichtigen Beitrag zum Finale leistet.

      Die Gags sind teilweise geschmacklos, aber immer grotesk genug, um einen Treffer zu landen. Nebenbei verballhornt der Streifen liebevoll einige Genreklassiker wie "Carrie" oder eben den oben bereits erwähnten Film mit tödlich bösem Titel. Langeweile kommt hier nicht auf. Die äußerst billig wirkenden Trickeffekte führen ebenfalls zu Gelächter, so dass "Die Killerhand" im Endeffekt all das hat, was für wirklich guten Trash wichtig ist. Vor allem, sich selber niemals ernst zu nehmen, dafür aber sein Publikum. Denn in Peinlichkeiten rutscht er auch nicht ab.

      Fazit: Für Freunde der blutigen Kost wie für Fans guten Schrotts ein Pflichtwerk.
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    2. Die Killerhand: Blutunterlaufene Slacker-Slasher-Komödie, die diverse Genre-Vorbilder ausbeutet.

      Bekanntermaßen soll Müßiggang aller Laster Anfang sein. Dieses alte Sprichwort dient nun als Grundkonzept für die schrill-überzogene Horrorteenkomödie, in der die Hand eines stinkfaulen Kiffers vom Teufel besessen wird. Statt verbaler Gewitztheiten à la „Scream“ setzte Regisseur Rodman Flender vornehmlich auf bluttriefende Goregags, ohne seinem Stoff essentiell Neues abzugewinnen.

      Am amerikanischen Boxoffice umwehte die splatterangereicherte Schockersatire denn auch kommerzielle Grabeskälte, da nicht nur die Horrorwelle zusehends am verebben ist, sondern auch der Start kurz nach dem Littleton-Massaker denkbar ungünstig gewählt war. Doch Zartfühligkeit und guter Geschmack gehören nun wahrlich nicht zu den Anliegen von Regisseur Flender, bei dem es sich immerhin um einen Protegé von Roger Corman handelt, dem Großmeister des ökonomisch inszenierten B-Movies, der auch Größen wie Francis Ford Coppola oder Jonathan Demme entdeckte und förderte. Die ironische Story dreht sich um den lethargischen Marihuana-Dauerkonsumenten Anton (Devon Sawa), der auf seiner Couch vor dem Fernseher festgewachsen zu sein scheint. Selbst als seine Eltern spurlos verschwinden, reißt ihn dies nicht aus seiner tumben Tranigkeit. Erst als seine beiden Kifferkumpel (Seth Green aus „Austin Powers“ und Elden Henson aus „The Mighty“) als Zombies - „American Werwolf“ läßt grüßen - bei ihm aufkreuzen, dämmert ihm langsam, daß er, beziehungsweise seine Hand, etwas mit den Morden zu tun haben könnte. Da ihm seine Rolle als Handlanger des Höllenfürsten nicht gelegen kommt, beschließt er, sein gruseliges Gliedmaß abzutrennen. Doch wie ihr Gegenstück in „Addams Family“ mit krabbeligem Eigenleben ausgestattet, setzt das eiskalte Händchen seine teuflischen Fingerübungen fort und will beim Schulabschlußball Antons Freundin (Jessica Alba) mehr als nur an die Wäsche gehen. Doch dann tritt in Gestalt von Vivica A. Fox eine schlagkräftige Damönenjägerin auf den Plan.

      Antons Zombie-Kumpel liefern die optischen Witze: dem einen ragt eine abgebrochene Bierfalsche aus der Stirn, und der andere durchspielt die diversen Szenarien des Mannes mit abgetrennten Kopf durch - Peter Jacksons „Braindead“ läßt grüßen. Sawa legt Slapstick im Stil von Steve Martin hin, wenn seine mörderische Hand den Rest seines Körpers zu beherrschen versucht. Die Poppunkband The Offspring absolviert einen Auftritt beim Abschlußball, wobei Sänger Hollander seine gestachelten Haare über die Ohren gezogen bekommt. Manchmal ist das ganz witzig, aber insgesamt überwiegen die Blindgänger in einem Film, der sich zumeist nicht gant in Klaren darüber zu sein scheint, warum es ihn gibt. ara.
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