Filmhandlung und Hintergrund

Drama von Thomas Stiller über zwei Menschen, die sich nach einer normalen Beziehung sehnen, aufgrund ihrer sexuellen Begierden jedoch unfähig dazu sind.

Der Autor Marc Deville (Oliver Mommsen) hat sich auf erotische Literatur spezialisiert und ist recht erfolgreich damit. Im echten Leben jedoch ist er absolut unfähig, sich auf Nähe und Intimität mit einem anderen Menschen einzulassen. Marc ist pornosüchtig und findet Befriedigung nur, wenn eine Kamera zwischen ihn und sein Gegenüber geschaltet ist. Selbst seine Wohnung hat bisher keine Frau gesehen. Dann trifft Marc bei einer Lesung auf die Krankenschwester Justine (Isabel Thierauch).

Justine lebt in einer Beziehung mit dem Theater-Regisseur Eric (Torsten Michaelis). Doch weil Eric ihre sexuellen Wünsche — Justine möchte gewürgt werden — nicht erfüllen und akzeptieren kann, schlägt er sie regelmäßig. Justine hat einen Todesfetisch. In der Hütte im Garten bewahrt sie tote Tiere auf, der Anblick entspannt sie. Eingesperrt im Gefängnis ihrer sexuellen Begierden versuchen Marc und Justine, einander langsam näherzukommen.

„Die Haut der anderen“ — Hintergründe

Das Drama „Die Haut der anderen“ stammt aus der Feder und der Regie von Thomas Stiller, der für seine Filme „Stille Nacht – Heilige Nacht“ und „Zwölf Winter“ für den Adolf-Grimme-Preis ausgezeichnet wurde. Mit „Unter dem Eis“ konnte Stiller den begehrten Preis schließlich auch gewinnen.

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Kritiken und Bewertungen

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