Filmhandlung und Hintergrund

Fortsetzung der TV-Reihe um eine Familienreederei.

Albert will endlich wieder Dieselduft schnuppern, aus dem Weltkonzern Cosmoline aus- und bei Astrid einsteigen. Sie lässt sich zu einer vierwöchigen Probezeit überreden. Als er die MS Carina auf Grund setzt, scheint die kleine Berliner Reederei endgültig vor dem Bankrott zu stehen: Eine Reparatur des hundert Jahre alten Kahns wäre teurer als eine Neuanschaffung. Und auch um die Liebe zwischen Albert und Astrid scheint es geschehen.

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Kritikerrezensionen

  • Die großen und die kleinen Wünsche: Amors Pfeile: Fortsetzung der TV-Reihe um eine Familienreederei.

    Obwohl die Auftaktgeschichte der kleinen ARD-Reihe „Die großen und die kleinen Wünsche“ recht „happy“ endete, geht zu Beginn des zweiten Films alles wieder von vorne los. Schlimmer noch: Jeder verliebt sich in jeden. Weil dabei selbst längst gescheiterte Beziehungen erneut aufflammen, kommt es zu einer großen Verwirrung der Gefühle.

    Und nicht nur das, denn diesmal scheint der Familienbetrieb der kleinen Berliner Reederei Wünsche endgültig vor dem Bankrott zu stehen: Albert (Günther Maria Halmer) will endlich wieder Dieselduft schnuppern, aus dem Weltkonzern Cosmoline aus- und bei Astrid Wünsche (Gaby Dohm) einsteigen. Sie lässt sich zu einer vierwöchigen Probezeit überreden, was sie allerdings bereut, als Albert die MS Carina auf Grund setzt. Eine Reparatur des hundert Jahre alten Kahns wäre teurer als eine Neuanschaffung; aber die Reederei kann sich ohnehin weder das eine noch das andere leisten. Derweil ist Astrids Tochter (Nina Weniger), vorübergehend Strohwitwe, heftig von Alberts Nachfolger bei Cosmoline angetan. Astrids Ex-Mann (Rüdiger Vogler) wiederum beobachtet mit Argusaugen, welchen Erfolg Alberts Werben bei Astrid hat. Doch auch Alberts Ex Vera (Petra Zieser) will ihren Gatten nicht kampflos hergeben. Und sogar der neunjährige Toby ist verliebt.

    „Amors Pfeile“ ist dank der witzigen, pointierten Dialoge (Buch: Gabriele Werth und Thomas Oliver Walendy) sogar noch unterhaltsamer als der erste Film. Hübsch sind auch die diversen Slapstick-Szenen, die prompt zu weiteren Peinlichkeiten führen: Nach der ersten Nacht bei Albert versucht Astrid, seine Espressomaschine zu bändigen, was mit einem Schwall Kaffee auf dem Pyjama endet. Prompt steht just in diesem Moment Vera vor der Tür. Der Schlafanzug, den Astrid trägt, hat natürlich sie ihm geschenkt: zu einem Hochzeitstag, den sie längst nicht mehr gemeinsam begangen haben. Gleichfalls erfolglos, aber ebenfalls sehr sympathisch und mit gutem Timing inszeniert (Regie, wie schon im ersten Film: Ilse Hofmann) sind die Annäherungsversuche des kleinen Toby, der schließlich erkennt, dass der einfache Weg der richtige ist. So leicht wird es Albert nicht gemacht, zumal Astrid entdeckt, dass er erneut nicht mit offenen Karten spielt: Seinen Job bei Cosmoline hat er keineswegs gekündigt. Und Liebe auf Probe gibt es nicht. tpg.

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