Filmhandlung und Hintergrund

Klassiker von François Truffaut, der Isabelle Adjani zu Starruhm und einer Oscar-Nominierung verhalf.

1863 schmuggelt sich Adèle Hugo (Isabelle Adjani), die zweite Tochter des Schriftstellers Victor Hugo, in der kanadischen Hafenstadt Halifax durch den Zoll und mietet sich bei einem Ehepaar ein. Sie ist ihrer großen Liebe, dem Leutnant Pinson, der jedoch nichts mehr von ihr wissen will, hierher gefolgt. Adèle führt ein Tagebuch, flüchtet in Tagträume, verarmt. Als Pinson nach Barbados versetzt wird, folgt sie ihm. Inzwischen ist sie geistig verwirrt, vernachlässigt ihr Äußeres. Als sich Pinson ihr stellt, erkennt sie ihn nicht wieder.

Die junge Adèle, Tochter von Victor Hugo, reist einem englischen Leutnant hinterher, der sie verführt hat. Während sie ihren Eltern schreibt, die Hochzeit stehe unmittelbar bevor, will der Leutnant in Wirklichkeit nichts mehr von ihr wissen. François Truffauts Geschichte einer Liebenden, die schließlich dem Wahnsinn verfällt, basiert auf den historischen Tagebüchern der Tochter Hugos.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Die Geschichte der Adele H.: Klassiker von François Truffaut, der Isabelle Adjani zu Starruhm und einer Oscar-Nominierung verhalf.

    Die authentische Geschichte der Adèle Hugo, die 1915 starb, basiert auf ihren spät entdeckten Tagebüchern und wurde von Truffaut in ein meisterhaftes Melodram umgesetzt, das seine Kraft aus der unglaublichen darstellerischen Reife der bei den Dreharbeiten 19-jährigen Isabelle Adjani (Oscar-Nominierung) bezieht, die glaubwürdig eine 33-Jährige spielte und zum Star des französischen Films wurde. Die sensible Studie einer einseitigen „amour fou“, die innere Zerrissenheit Adèles und ihre verzehrende Begierde erschüttern und erschrecken.

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