Die Geliebte des französischen Leutnants

  1. Ø 0
   1981
Die Geliebte des französischen Leutnants Poster

Filmhandlung und Hintergrund

In einem englischen Küstenstädtchen in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts ist die junge Sarah nach einer Beziehung mit einem französischen Leutnant zur gebrandmarkten Außenseiterin geworden. Der Geologe Charles, der kurz vor der Hochzeit mit der reichen Ernestina steht, lernt sie kennen und verliebt sich in sie. Auf der zweiten Handlungsebene haben während der Verfilmung dieser Geschichte die Schauspieler Anna und Mike, die Sarah respektive Charles spielen, eine Affäre miteinander, die jedoch mit dem Abschluß der Dreharbeiten ihr Ende findet.

Romantische Liebesgeschichte auf zwei Zeitebenen um eine Frau, die im viktorianischen England um Emanzipation kämpft und eine Filmschauspielerin, die eben diese Frau verkörpert. Atmosphärisch dicht.

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Kritikerrezensionen

  • Gelungene Verfilmung des gleichnamigen Romans von John Fowles durch Karel Reisz („Samstagnacht bis Sonntagmorgen“), bei der Drehbuchautor Harold Pinter die wiederholte Fiktionsbrechung in der Vorlage durch den Einsatz zweier Handlungsstränge in verschiedenen Zeiten, die einander abwechseln und kommentieren, umsetzt. Neben den Reflexionen über Doppelmoral einst und heute – illustriert durch Meryl Streep und Jeremy Irons, die in beiden Geschichten überzeugen – werden so auch Probleme bei der Literaturverfilmung selbst zum Thema.

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