Die Frau im Mond - Erinnerung an die Liebe (2016)

Originaltitel: Mal de pierres
Die Frau im Mond - Erinnerung an die Liebe: Drama um eine leidenschaftliche Frau, die nach Jahren in einer lieblosen Ehe ihr Glück zu finden scheint. Mit Oscar-Preisträgerin Marion Cotillard.
Kinostart: 02.03.2017
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Filmhandlung und Hintergrund

Die Frau im Mond - Erinnerung an die Liebe: Drama um eine leidenschaftliche Frau, die nach Jahren in einer lieblosen Ehe ihr Glück zu finden scheint. Mit Oscar-Preisträgerin Marion Cotillard.

Frankreich, kurz nach dem 2. Weltkrieg: Die leidenschaftliche Gabrielle (Marion Cotillard) träumt von der großen Liebe und schreibt feurig erotische Liebesbriefe an ihre Angebeteten. Doch die Männer sind von ihrer temperamentvollen Art und unbändigen Sexualität eher abgeschreckt. Und so sorgt sie in ihrem konservativen Heimatdorf bald für einen handfesten Skandal, als sie dem verheirateten Dorflehrer nachsteigt. Um dem “unmoralischen” Verhalten einen Riegel vorzuschieben, wird Gabrielle in eine lieblose Ehe mit dem spanischen Saisonarbeiter José (Alex Brendemühl) gezwungen. Der wortkarge und spröde Mann soll sie endlich zur ehrbaren Frau machen. Doch die Ehe wird für beide zur tragischen Geduldsprobe. Einige Zeit später geht Gabrielle wegen gesundheitlichen Probleme auf eine Kur in ein entferntes Sanatorium. Dort lernt sie den feinsinnigen und rätselhaften André Sauvage (Louis Garrel) kennen, zu dem sie eine ungeahnte Anziehung verspürt. Der verletzte Kriegsveteran scheint ihr Leid zu verstehen und schon bald verbringen die beiden feurig intime Stunden. Endlich scheint Gabrielle nach so viel Trostlosigkeit ihr Glück gefunden zu haben, doch das Schicksal hält noch einige unerwartete Wendungen für sie bereit.

Die Frau im Mond – Hintergründe

Die Geschichte basiert auf einem gleichnamigen Roman der italienischen Autorin Milena Agus (im Original „Mal di pietre“). Dabei widmet sich Agus einem Misstand, der damals und auch heute verbreitet ist. Frauen, die ihre Sexualität frei ausleben wollen, wurden als unnormalisch und verrückt abgestempelt und landeten in der Vergangenheit oft als „Hysterie“-Opfer im Irrenhaus. In der Verfilmung verlegt die algerische Regisseurin Nicole Garcia die Handlung vom Sardinien der 1930er ins Frankreich der 40er. Dabei brilliert die Oscar-Gewinnerin Marion Cotillard in der Hauptrolle der eigenwilligen Gabrielle. Das Drama lief auf dem Cannes Filmfestival 2016 im Wettbewerb.

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Kritikerrezensionen

  • Die in Algerien geborene Regisseurin Nicole Garcia, die ihre Karriere in den Siebzigerjahren als Schauspielerin (“Edouard, der Herzensbrecher”) begann, hat mit ihrem regelmäßigen Ko-Autor Jacques Fieschi (“Il est parti dimanche”) den gleichnamigen weltweiten Bestseller von Milena Agus für die große Leinwand adaptiert. Die bildstarke historische Romanze spannt sich über einen Zeitraum von 20 Jahren, in der Hauptrolle der willensstarken Heldin überzeugt Marion Cotillard.

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