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Die Fährte des Grauens

Kinostart: 21.06.2007
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Filmhandlung und Hintergrund

Skurrile Mischung aus Tierhorror und Bürgerkriegsthriller, in der ein gefräßiges Killerkrokodil und ein grausamer Rebellenführer ihr blutiges Unwesen treiben.

Im afrikanischen Dschungel hat ein sagenhaftes Killerkrokodil schon Hunderte Menschen auf dem Kerbholz. Nun schickt ein großer Nachrichtensender den Produzenten Tim (Dominic Purcell) los, um Tierreporterin Aviva (Brooke Langton) zu begleiten. Mit Kameramann Steven (Orlando Jones), Kriechtierforscher Matthew (Gideon Emery) und Fährtensucher Jacob (Jürgen Prochnow) brechen sie in die Krisenregion auf, um „Gustave“ zu finden. Derer gibt es zwei: besagtes Monster und einen ebenfalls Menschen schlachtenden Machthaber.

Anaconda“ trifft „Blood Diamond“ mit denkbar skurrilem Ergebnis und beachtlichem Bodycount. Basierend auf einem echtem Fall entspinnt sich CGI-Tierhorror um ein gefräßiges Riesenreptil, ergänzt um ein Bürgerkriegsdrama samt grausamem Rebellenführer.

Ein Reporterteam kommt nach Afrika, um vor laufender Kamera ein Krokodil zu fangen, das schon Hunderte Menschen getötet hat. Vor die Kamera bekommt das bunt zusammengewürfelte Team aber zufällig auch einen Schlächter in Menschengestalt, der unter den Einheimischen wütet. Damit haben sie es gleich mit zwei gefährlichen Gegnern zu tun.

Ein amerikanisches Reporterteam verschlägt es nach Afrika, um einen „Crocodile Hunter“-Verschnitt beim Versuch zu begleiten, das legendär blutrünstige Monsterkrokodil Gustave einzufangen. Probleme bereitet aber auch ein anderer Gustave, dessen Macheten schwingende Schergen an einheimischen Dorfbewohnern unvorstellbare Grausamkeiten verüben, die von Kameramann Steve heimlich gefilmt werden. Sowohl das Riesenreptil als auch der mörderischer Machthaber tun das Ihre, um den Bodycount voranzutreiben.

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Kritikerrezensionen

  • Die Fährte des Grauens: Skurrile Mischung aus Tierhorror und Bürgerkriegsthriller, in der ein gefräßiges Killerkrokodil und ein grausamer Rebellenführer ihr blutiges Unwesen treiben.

    Skurrile Mischung aus Tierhorror und Bürgerkriegsthriller, in der ein gefräßiges Killerkrokodil und ein grausamer Rebellenführer, beide mit Namen Gustave, ihr blutiges Unwesen treiben.

    Interessanterweise beruht das Drehbuch des „Catwoman“-Autorenteams John Brancato und Michael Ferris auf der wahren Begebenheit eines menschenfressenden Krokodils in Burundi, das über die Jahre mehr als 300 Opfer, darunter eine deutsche Touristin, forderte. Alle Versuche das etwa sieben Meter lange und 900 Kilo schwere Raubtier unschädlich zu machen oder einzufangen (dies wurde in einer TV-Dokumentation festgehalten), schlugen bislang fehl. Langjährige Erfahrung im TV-Bereich weist Regisseur Michael Katleman auf, der mit dieser Variante von „Der weiße Hai“/“Anaconda“ trifft „Hotel Ruanda“/“Blood Diamond“ sein Spielfilmdebüt gibt. Gedreht wurde in Südafrika, und die versierte Kameraarbeit von Edward J. Pei zeichnet mit beeindruckenden Landschafts- und Tieraufnahmen, untermalt von einheimischen Rhythmen (zumindest optisch) ein stimmiges Afrikaporträt.

    Auf den schwarzen Kontinent verschlägt es ein amerikanisches Reporterteam, um einen „Crocodile Hunter“-Verschnitt beim Versuch zu begleiten, das legendäre Biest einzufangen. Mit der Besetzung der Teammitglieder werden die üblichen Stereotype abgedeckt: Produzent Tim („Prison Break“-Star Dominic Purcell) spielt den Mann mit der starken Schulter zum Anlehnen für die schöne und vermeintlich schwache Frau Aviva (Brooke Langon). Ihre anfängliche Antipathie füreinander schippert im Fahrwasser der „African Queen“, davon lenken jedoch alsbald Orlando Jones als witzelnder Kameramann Steve und Jürgen Prochnow als knorriger großer weißer Jäger ab. Bis Hauptattraktion Gustave der Große seinen CGI-Auftritt in voller schuppiger Größe absolviert, vergeht eine Weile. Zuvor verbrechen die Macheten schwingenden Schergen des kleinen Gustave an einheimischen Dorfbewohnern unvorstellbare Grausamkeiten, die von Steve heimlich gefilmt werden. Somit haben die Amerikaner nicht nur das ruchlose Riesenreptil, sondern auch einen mörderischen Machthaber auf dem Hals. Beide tun das Ihre, um den Bodycount voranzutreiben.

    Ein gigantisches Krokodil mit Appetit auf Menschenfleisch geisterte zuletzt in „Lake Placid“ durch die Kinos. In dem Fall wurde erheiternd auf der Horrorkomödien-Schiene gefahren, wohingegen „Primeval“ Momente unfreiwilliger Komik aufweist, insbesondere wenn die augenscheinliche Computerkreation Gustave für sein Dinner blitzschnell über die Steppe huscht. Dabei hätte diese Story um zwei „Bestien von Burundi“ ohne überzogene Effekte wie diese durchaus Potenzial gehabt, als packende Parabel über die zerstörerischen Aspekte von Mensch und Natur zu gefallen. ara.
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    Kino.de Redaktion