Die Erde von oben

  1. Ø 0
   2004
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Filmhandlung und Hintergrund

Die Erde von oben: Faszinierendes Foto-Porträt unseres Planeten.

Yann Arthus-Bertrands Fotoserie „Die Erde von oben“ ist das meistverkaufte Bilderbuch Europas. Jetzt fügte der Spezialeffektfachmann Daniel Marchetti 170 Aufnahmen von Arthus-Bertrand in Filmform zusammen und ließ das in sieben Kapitel gegliederte Ergebnis von Armand Amar musikalisch untermalen, der sich wiederum lose an den musikalischen Taditionen der porträtierten Regionen orientierte. Ein Vater führt mit seinem Sohn durch die Geschichte.

Natur-, Kunst und Geografiefreunde gehen auf einen ungewöhnlich bebilderten Trip von den äußersten Extremen der Wildnis bis ins Herz der menschlichen Kultur und Zivilisation.

Angelehnt an die biblische Schöpfungsgeschichte erzählt „Die Erde von oben“ anhand von atemberaubenden Naturaufnahmen in sieben Kapiteln eine nicht nur geographische, sondern philosophische Weltreise. Ein Vater erzählt hierbei seinem Sohn über die Entstehung der Erde und die unabdingbare Versöhnung zwischen Mensch und Natur.

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Kritikerrezensionen

  • Nach dem photographischen Bestseller von Yann Arthus-Bertrand entstandenes Foto-Portrait unseres Planeten, das sein atemberaubendes Antlitz in der ganzen Vielfalt zeigt und vor der drohenden Zerstörung durch die Menschheit warnt.

    Europas mit 350.000 Exemplaren meistverkaufter Bildband, nicht von Ungefähr als Jahrhundert-Projekt betitelt, lieferte für Renaud Delourmes Film die Vorlage – im wörtlichen Sinne: Von dem 400seiten starken Band wählten Delourne und Bildanimationsexperte Daniel Marchetti über 170 Bilder aus, um mit spezieller Computertechnik dynamische Zooms zu schaffen, die Bewegung und räumliche Tiefe suggerieren. So entstand eine stilistisch sehr eigenständige Ode an die Schönheit und Mannigfaltigkeit der Erde.

    Das Debüt von TV-Reporter Delourme ist ein beeindruckendes Filmpoem, dessen sphärische Musik zur kontemplativen Versenkung einläd. Zentrales Bild ist das auf der französischen Pazifikinsel Neukaledonien gelegene Herz von Voh, eine herzförmige Landmarke, die mit der Genesis eine biblische Unterteilung in sieben Kapitel eröffnet. Eine Vielzahl von epochalen bis kleinsten Kompositionen, Mustern und Strukturen zeigt sich inmitten grandioser Landschaften, Bergmassiven, Flussläufen, Urwäldern, Eiswüsten, aber auch Menschenmassen, Monumenten, Megalopolen – eine (von vielen Schrägansichten geprägte) Weltreise ohne strengere Ordnung vollzieht sich, die auch an Fanalen wie Tschernobyl oder Hiroshima hält.

    Die assoziationsreiche Tour ist mit weitgehend zurückhaltenden, wenngleich kurios impressionistischen Dialogen zwischen einem Vater-Kind-Gespann versehen. Deren philosophischer Gehalt und mahnender Gestus soll zum Nachdenken anregen, leidet aber unter dem moralischen Imperativ einer Gutenachtgeschichte. In den besten Momenten wandelt Delournes auf den Spuren von Godfrey Reggios bewusstseinserweiterndem Klassiker „Koyaanisqatsi“, steht aber jüngeren Natur-Dokus wie „Faszinierende Natur – Seven Seasons“ oder „Genesis“ deutlich näher. tk.

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