Die Entführung der U-Bahn Pelham 123

  1. Ø 3.5
   2009
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Die Entführung der U-Bahn Pelham 123 Poster
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Filmhandlung und Hintergrund

Die Entführung der U-Bahn Pelham 123: New-York-Thriller über skrupellose Gangster, die eine U-Bahn entführen und Passagiere gegen ein hohes Lösegeld als Geisel nehmen.

Walter Garber, hohes Tier in der Verwaltung der New Yorker Verkehrsbetriebe, ist wegen Bestechungsverdachts zum Fahrdienstleiter zurückgestuft. Auf diesem Posten erwartet ihn ein Tag, an dem er sich beweisen muss, an dem er sich rehabilitieren kann. Denn ein Gangster namens Ryder hat mit Komplizen eine U-Bahn entführt und droht mit der Ermordung seiner Geiseln, falls seine Lösegeldforderung von zehn Millionen Dollar nicht innerhalb einer Stunde erfüllt wird. Als Ryder zeigt, wie ernst es ihm ist, muss Garber reagieren und ein großes Opfer bringen.

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Kritikerrezensionen

  • „Die Entführung der U-Bahn Pelham 123“ von Regisseur Tony Scott ist ein spannender, gut gemachter Actionthriller, in dem Denzel Washington und John Travolta die gegensätzlichen Figuren in einem Psychoduell spielen. Der Film ist ein Remake von „Stoppt die Todesfahrt der U-Bahn 123“ aus dem Jahr 1974 mit Walter Matthau. Der diesmal von Washington dargestellte Verhandlungsführer ist kein Polizist, sondern ein Mitarbeiter der Verkehrsbetriebe. Diese Konstruktion verstärkt die Ungewissheit, ob Walter Garber überhaupt etwas bewirken kann und erhöht zugleich die Bedeutung seiner Persönlichkeit.

    Der Film spielt im heutigen New York und schmückt sich geschickt mit einigen modernen Utensilien. Ryder googelt und verfolgt die Reaktion der Aktienkurse an der Wall Street über das Internet. Und auch die Behörden sind dank des Internets und einer Onlineverbindung zu einem Laptop im Waggon buchstäblich im Bilde über das, was sich im Abteil abspielt. Regisseur Tony Scott drehte im Tunnelsystem der New Yorker U-Bahn und schafft damit eine authentische Atmosphäre.

    Im Mittelpunkt des Thrillers steht das Wortduell von Garber und Ryder. Trotz aller modernen Ausrüstung des U-Bahn-Kontrollzentrums ist die Atmosphäre dort eher hilflos. Der Bürgermeister, der Polizeiexperte, die anderen Mitarbeiter scharen sich alle um den integer wirkenden Garber, der sozusagen zum Steuermann in der Zentrale wird. Er wird in dem Gespräch von Ryder gezwungen, vor allen Zuhörern zuzugeben, dass er Schmiergelder genommen hatte und deshalb in der Behörde herabgestuft wurde. Garber lässt sich zu diesem Bekenntnis nötigen, weil sonst ein junger Passagier erschossen worden wäre. Denzel Washington spielt den Angestellten jedoch glaubwürdig als ehrlichen, pflichtbewussten Charakter.

    John Travolta trägt als Ryder Lederjacke, dunkle Brille, eine Strickmütze und einen dünnen Schnurrbart. Aber nicht nur optisch stellt er den perfekten Gangster dar: Er spielt so eindringlich und entfesselt diese unberechenbare Figur mit ihren Wutausbrüchen und ihrer Emotionalität, dass man die Angst, die er seinen Zuhörern einjagt, gut nachvollziehen kann. James Gandolfini hat die Rolle des glücklosen, geplagten Bürgermeisters, der nicht selten das Falsche sagt und von den Bürgern seiner Stadt nicht direkt respektiert wird.

    Dass Tony Scott ein Routinier des Actionfilms ist, sieht man den rasant inszenierten Außenszenen an, die das Wortduell von Garber und Ryder mit Handlung anreichern. Der Geldtransport durch die Stadt läuft keineswegs unfallfrei ab und im weit verzweigten Tunnelsystem kann jeder unbedachte Schritt tödlich sein. Schon die Eingangsszenen mit der zwischen den Wolkenkratzern durchbrechenden Sonne zur rhythmisch begleitenden Musik orchestrieren wirkungsvoll die ungewisse, unheimliche Stimmung. Die Spannung hält einen bis zum Schluss im Griff. Was dann vielleicht noch fehlt, ist die Botschaft, der tiefere Sinn hinter diesem ansonsten gelungenen Thriller.

    Fazit: Spannend inszenierter Actionthriller mit Denzel Washington und John Travolta als ungleichen Kontrahenten in einem Geiseldrama.
  • Action- und Thrillgarant Tony Scott, der uns von „Staatsfeind Nr. 1“ bis „Déjà Vu“ mit feinstem Adrenalin versorgte, baut wie gewohnt auf Superstar Denzel Washington. Bei ihrer vierten Zusammenarbeit gönnen sie sich nicht die kleinste Verschnaufpause in einer atemlosen Hatz. Ein Ultimatum lässt New York erzittern: Der zu allem entschlossenen Gangster Ryder (John Travolta so fies wie in „Face/Off“) stürmt mit seinen Komplizen eine U-Bahn, nimmt die Fahrgäste als Geiseln und fordert 10 Millionen Dollar Lösegeld, zu zahlen binnen einer Stunde. Andernfalls droht er, die Geiseln zu ermorden.

    In der Leitzentrale sitzt Fahrdienstleister Garber (Washington) – eigentlich ein hoher Verwaltungsbeamter des Verkehrsbetriebs, wegen Korruption aber zum niederen Dienst verdonnert. Er ist der erste, an den Ryder seine Forderungen stellt. Eine Chance für Garber, sich zu rehabilitieren. Doch er hat einem Gegner, der sich als emotionale Zeitbombe erweist – und ihm näher steht, als ihm lieb sein kann. Angesichts eiskalter Morde liefern sich Ermittler und Entführer ein packendes Duell, bei dem Washington und Travolta ihr ganzes Können in die Waagschale werfen. Top-Autor Brian Helgeland („Mystic River“) liefert ein cleveres Szenario, das Tony Scott zu einem schweißtreibenden Crime-Knüller ausbaut.

    Thorsten Krüger.
  • Gleißendes High Tech-Kanonenfutter aus der Tony Scott-Schmiede. Nächster Halt: die Entdeckung der Langsamkeit.
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