Die Braut von der Tankstelle

  1. Ø 5
   2005
Die Braut von der Tankstelle Poster
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Filmhandlung und Hintergrund

Die Braut von der Tankstelle: TV-Komödie um zwei zerstrittene Tankstellenbetreiber, die erst der gemeinsame Kampf gegen einen Ölkonzern zusammenschweißt.

Darsteller und Crew

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Zwei Tanken zanken sich – da freut sich der Kunde. Auch dem Zuschauer bietet die Multimedia-Produktion „Die Braut von der Tankstelle“ viele hübsche Ideen.

    Goldenes Licht liegt über der Landschaft, die Kamera zeigt die Augenpartie der Kontrahenten, die Kastagnetten klappern im Hintergrund – in der norddeutschen Tiefebene tobt ein Konkurrenzkampf zwischen zwei Tanken. Mit Billigpreisen und Stänkereien versuchen Weda (Floriane Daniel) und Felix (René Steinke) sich gegenseitig die Kunden abspenstig zu machen. Dabei würde Wedas Familie dem öden Land- und Tankstellenleben nur zu gern den Rücken kehren. Aber Weda will weitermachen, auch weil sie es ihrem gerade erst verstorbenen Vater versprochen hat. Felix hingegen kommt aus der Großstadt und hat hinter sich alle Brücken abgebrochen. Erst als ein profitgieriger Ölkonzern die Finger nach den beiden freien Tankstellen ausstreckt, kommen sich die zerstrittenen Betreiber auch persönlich näher…

    Sein romantisches Komödien-Duell „Die Braut von der Tankstelle“ inszeniert Josh Broecker als Western. Dabei beweist der frühere Werbefilmer, der seit seinem TV-Debüt mit „No Sex“ als Komödienspezialist gilt und z.B. für Pro Sieben „Schwer verliebt“ auf den Bildschirm brachte, ein Händchen für stimmungsvolle Bilder. Etwas mehr Mut hätte man jedoch dem Autor Josh Broecker gewünscht: der zeigt Ideenreichtum, führt u.a. schräge Dorf-Figuren vor und stattet die Charakterdarstellerin Charlotte Schwab mit einem Dutt und Haarnetz á là Western-Oma aus, belässt seine beiden Hauptfiguren jedoch im Mittelmaß. Felix und Weda passen von Anfang an so gut zusammen, dass man nicht nur das Happy End, sondern auch den Weg dorthin leicht vorhersehen kann. Etwas mehr Fallhöhe hätte den Figuren gut getan und auch den Hauptdarstellern mehr Futter gegeben. René Steinke bemüht sich in dieser Fish-out-of-Water-Geschichte redlich, bleibt aber blass. Floriane Daniel stattet ihre Weda mit Herzenswärme und Eigensinn aus, auch wenn die Figur nur wenig Tiefgang hat. Da wirkt es wie ein Ablenkungsmanöver, dass die Westernversatzstücke zeitweise penetrant eingesetzt werden. sw.

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