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Die bleierne Zeit

   Kinostart: 25.09.1981

Die bleierne Zeit: Margarethe von Trottas mehrfach ausgezeichnetes Porträt zweier Schwestern in Zeiten politischer Unruhen.

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„Die bleierne Zeit“ im Kino

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Filmhandlung und Hintergrund

Margarethe von Trottas mehrfach ausgezeichnetes Porträt zweier Schwestern in Zeiten politischer Unruhen.

Ende der sechziger Jahre schlagen die beiden Schwestern Julianne und Marianne angesichts wachsender Unzufriedenheit mit der politischen Situation in Deutschland unterschiedliche Wege ein: während Julianne als feministische Journalistin einen schrittweisen Wandel anstrebt, schließt sich Marianne einer Terroristengruppe an. Als sie im Gefängnis landet und in Einzelhaft kommt, hält Julianne den Kontakt mit ihr aufrecht. Umso schwerer trifft sie im Urlaub die Nachricht, dass Marianne im Gefängnis Selbstmord begangen haben soll.

Das Schicksal zweier unterschiedlicher Schwestern in den Fünfziger und Sechziger Jahren. Eine arbeitet bei einer emanzipierten Frauenzeitschrift, die andere wählt den bewaffneten Widerstand im Untergrund. Von Margarethe von Trotta in kunstvoll verschachtelten Rückblenden erzählt.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

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    1. Die bleierne Zeit: Margarethe von Trottas mehrfach ausgezeichnetes Porträt zweier Schwestern in Zeiten politischer Unruhen.

      Mehrfach ausgezeichnetes Porträt zweier Schwestern, für das sich Margarethe von Trotta durch das Schicksal der beiden Ensslin-Schwestern Gudrun und Charlotte inspirieren ließ. Mit der Hilfe von verschachtelten Rückblenden erzählt, weigert sich von Trotta, für eine der beiden Haltungen Position zu beziehen, und stellt statt dessen die Beziehung zwischen den Schwestern in den Vordergrund. In den Hauptrollen beeindrucken Jutta Lampe und Barbara Sukowa, die für ihre Leistungen bei den Filmfestspielen in Venedig als beste Darstellerinnen ausgezeichnet wurden.

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