Filmhandlung und Hintergrund

Fünfte Episode der modernen Heimatfilm-Reihe mit Erol Sander und diesmal Saskia Valencia in den Hauptrollen.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Die Alpenklinik: Liebe heilt Wunden: Fünfte Episode der modernen Heimatfilm-Reihe mit Erol Sander und diesmal Saskia Valencia in den Hauptrollen.

    Mag ja sein, dass Erol Sander als Alpenarzt darstellerisch unterfordert ist; das belegen zumindest seine gelegentlichen Ausflüge in anspruchsvollere Werke. Aber die Rolle von Doktor Daniel Guth, der seinem Nachnamen auf beinahe übermenschliche Weise fast zuviel Ehre macht, ist wie geschaffen für ihn. Ohne der Versuchung des Genres nachzugeben, allzu dick aufzutragen, versieht er den Arzt, dem nicht nur die Frauen bedingungslos vertrauen, mit der richtigen Mischung aus markanter Männlichkeit, berufsbedingter Empathie sowie offenem Ohr und großem Herzen für die Sorgen seiner Schutzbefohlenen. Ähnlich wie sein „Traumhotel“-Pendant Markus Winter (Christian Kolhund) muss sich Guth auch um die Wunden kümmern, die das Schicksal schlägt.

    Und zu tun gibt es eine ganze Menge, dafür sorgen die Drehbücher (hier: Susanne Freund). Kunstvoll wird ein halbes Dutzend Erzählstränge miteinander verstrickt. Nicht jedes Mal geht es um Leben und Tod, aber dafür drohen ständig, Herzen zu brechen: Die Oberärztin (Beate Maes) verliebt sich in einen sportlichen Juristen (Bernhard Bettermann), der sich beim Absturz seines Para-Gleiters ernsthaft verletzt hat, ihr aber seine Morphiumssucht verschweigt. Eine hochschwangere Frau war Zeugin des Unfalls und gerät selbst in Lebensgefahr, nachdem sie den Notarzt alarmiert hat. Der Frau kann Guth nicht mehr helfen, aber dem Baby; und dessen Vater ist niemand anderes als Pfleger Thomas (David Winter), der davon bislang aber gar nichts wusste. Kaum hat der junge Mann den nötigen Zuspruch bekommen, muss Guth das nächste Leben retten: Die Freundin von Frederik, dem Sohn seiner Frau (Saskia Valencia), droht an einer seltenen Erbkrankheit zu sterben, die in den Familien beider Eltern aber nie aufgetreten ist. Kein Wunder, wenn der Vater (Timothy Peach) gar nicht der Vater ist. Und als wäre all das nicht genug, droht Fotografin Nadja (Barbara Wussow), Schwester des herzerfrischend unsympathischen Bürgermeisters (Albert Fortell), zu erblinden.

    Natürlich muss man solche Geschichten mögen, um sie genießen zu können. Aber gemessen am Schmalzpotenzial inszeniert der auf den Freitagssendeplatz im „Ersten“ abonnierte Peter Sämann, Regisseur diverser Beiträge zu Reihen wie „Die Alpenklinik“ und „Die Landärztin“, den Film fast schon unsentimental; auch wenn die Plastikmusik (Otto M. Schwarz) alles versucht, um diesen Eindruck zu konterkarieren. tpg.

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