Anzeige
Anzeige
Für Links auf dieser Seite erhält kino.de ggf. eine Provision vom Händler, z.B. für mit oder blauer Unterstreichung gekennzeichnete. Mehr Infos.

Die Abfahrer: Adolf Winkelmanns Ruhrpott-Komödie, in der drei arbeitslose Jugendliche mit einem geklauten Möbellaster durchbrennen.

Handlung und Hintergrund

Die drei arbeitslosen Jugendlichen Atze, Lutz und Sulli verbringen ihre Zeit damit, in einem Hinterhof in Dortmund herumzuhängen. Eine Tages borgen sie sich aus Jux einen Möbellaster aus, um eine kurze Spritztour zu unternehmen. An einer Autobahnraststätte gabeln sie die Anhalterin Svea auf, die gerne nach Münster möchte. Die drei Freunde beschließen, sie dorthin zu bringen. Allerdings hat die Polizei mittlerweile von dem Autodiebstahl Wind bekommen und die Verfolgung aufgenommen.

Milieustudie über drei arbeitslose Jugendliche, die per geklautem Möbelwagen den Ruhrpott unsicher machen. Trotz Spontanität, Lebendigkeit und komödiantischen Effekten bleibt die Auseinandersetzung mit dem Thema Jugendarbeitslosigkeit nicht auf der Strecke.

Besetzung und Crew

Regisseur
  • Prof. Adolf Winkelmann
Darsteller
  • Detlev Quandt,
  • Ludger Schnieder,
  • Anastasios Avgeris,
  • Beate Brockstedt,
  • Josefine Carree,
  • Freddy Garber,
  • Dagmar Schulz,
  • Wolf Sesemann
Drehbuch
  • Prof. Adolf Winkelmann,
  • Gerd Weiß
Musik
  • Die Schmetterlinge
Kamera
  • David Slama

Kritikerrezensionen

  • Die Abfahrer: Adolf Winkelmanns Ruhrpott-Komödie, in der drei arbeitslose Jugendliche mit einem geklauten Möbellaster durchbrennen.

    Ruhrpott-Komödie, mit der Adolf Winkelmann („Contergan“) 1978 sein Spielfilmregiedebüt gab. Mit bescheidenen finanziellen Mitteln und größtenteils Laiendarstellern gedreht, bietet „Die Abfahrer“ einen Einblick in das Lebensgefühl seiner Figuren, der im Laufe der Jahre weder an Charme noch an Aktualität (Jugendarbeitslosigkeit) verloren hat. Der Film wurde mit dem Bundesfilmpreis in Silber ausgezeichnet und bildete den Auftakt zu Winkelmanns Ruhrgebiets-Trilogie, im Rahmen derer „Jede Menge Kohle“ (1981) und „Nordkurve“ (1992) folgten.
    Mehr anzeigen
Anzeige