Deuce Bigalow: European Gigolo

  1. Ø 3
   2005
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Filmhandlung und Hintergrund

Deuce Bigalow: European Gigolo: Sequel der Hitkomödie "Rent-A-Man", in dem Comedy-Star Rob Schneider diesmal in Europa viele Frauen beglücken darf.

Eigentlich hatte der nicht ganz freiwillige Gigolo Deuce Bigalow (Rob Schneider) das horizontale Gewerbe ja an den Nagel gehängt. Nun jedoch erfordert eine geheimnisvolle Mordserie unter Liebesdienern in Europa noch einmal seinen ganzen Einsatz. Um seinen unschuldig inhaftierten, ehemaligen Zuhälter (Eddie Griffin) freizupauken, mischt sich Deuce inkognito in die Szene. Dabei zahlt er erst einmal mächtig Lehrgeld, weil in Europa die Uhren eben anders ticken. Dafür winkt als Lohn für so viel Liebesmüh die Teilnahme beim alljährlichen „Gigolo Award“.

Rob Schneider kehrt zurück in jener Rolle, die ihn auch bei uns zum Star machte („Rent-A-Man„). Mike Bigelow nutzt in seinem Debüt die gute Gelegenheit, allerhand putzige Ethno-Klischees zu pflegen. Man achte auf Til Schweiger als Heinz Hummer!

Als der ehemalige Zuhälter von Ex-Gigolo Deuce Bigalow in Amsterdam in eine Mordserie verwickelt wird, der bereits eine Reihe von Gigolos zum Opfer gefallen sind, will Deuce den Ruf seines verdächtigen Freundes retten. Auf einer Gigolo-Akademie in England macht er sich zunächst wieder fit fürs Business und darf danach sogar bei den „Gigolo Awards“ antreten.

Bigalows früherer Zuhälter steckt nach einer Mordserie an seinen männlichen Prostituierten in Schwierigkeiten. Also macht sich Deuce nach Amsterdam auf, um seinem alten Kumpel zu helfen und als Callboy verdeckt zu ermitteln. Bei seinen Nachforschungen trifft der Gelegenheits-Detektiv nicht nur auf ein wahres Horrorkabinett lüsterner Damen, sondern auch auf den Gigolo-Rivalen Heinz Hummer, den Mann mit dem dicksten Rohr. Bei der Verleihung der „Gigolo Awards“ kommt es schließlich zum spritzigen Showdown.

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Kritikerrezensionen

  • Sechs Jahre ist es her, dass der ehemalige“Saturday Night Live“-Komiker Rob Schneider („Animal“) als geistig unterbelichteter Greenhorn-Gigolo Deuce Bigalow durch die Betten der bedürftigen Damenwelt hüpfte und damit einen unerwarteten Sleeperhit verbuchen konnte. Die Fortsetzung der Bad-Taste-Blödeltortur fällt krude aus und büßt dabei die etwas charmanteren Zwischentöne des Originals ein.

    Schneider fungiert auch diesmal wieder als einer der Drehbuchautoren (mit David Garrett) und zapft das zuvor erfolgreiche Gagrezept erneut an. Das heißt: Deuce ist wieder mehr mitfühlend galant denn potent als „Mann-Hure“ für die hässlichen, behinderten und verrückten Frauen dieser Erde zur Stelle. Diesmal kommt das schwache Geschlecht in Amsterdam in den Servicegenuss des schwächlichen Waschlappens, da er Los Angeles aufgrund legaler Probleme fluchtartig verlassen musste. Sein alter Freund und Zuhälter T.J. (Eddie Griffin müht sich angestrengt, als homophober Rassist Lacher herauszuschinden) gibt Deuce in seinem aufgemotzten Bordellboot Unterschlupf. Doch dann gerät T.J. in Verdacht, der Killer mehrer Callboys (unter denen sich Til Schweiger als arroganter Edelstricher Heinz Hummer die Ehre gibt) zu sein. Nun liegt es an Deuce, die Unschuld und die „Nicht-Schwulheit“ seines Freundes zu beweisen. Da er den Mörder unter den Freierinnen vermutet, gilt es eine Reihe von grotesken Rendezvous zu absolvieren. Für eine Riesin muss Deuce in Windeln herumstolzieren, eine Dame aus Tschernobyl ist mit einem Penis statt einer Nase ausgestattet (dreimal darf geraten werden, was passiert, wenn sie niesen muss), und eine Dritte hat eine Luftröhren-Operation hinter sich und ist folglich nicht mehr ganz kontinent. Nebenher verliebt sich der possierliche „Prosti-Dude“ in die hübsche und extrem obsessiv-kompulsive Nichte (Hanna Verboom erinnert an Cameron Diaz in „Verrückt nach Mary“) des am Fall arbeitenden Polizeikommissars. Bei der Preisverleihung für den besten Gigolo kommt es schließlich zum spritzigen Showdown.

    Die holprige Inszenierung der sketchhaft strukturierten Sexfarce wurde von Debütregisseur Mike Bigalow (nicht mit der Titelfigur verwandt oder verschwägert) beigesteuert, dessen bisherige Erfahrung sich auf den Werbebereich beschränkte. Er lässt Hauptdarsteller Schneider seine gewohnt infantile Loser-Masche durchziehen und setzt des weiteren im Fließbandtakt eine Reihe von mehr oder weniger amüsanten Gags um diverse Körperflüssigkeiten, Verdauungsprobleme, Kifferträume und Antiamerikanismus in Szene. Situationskomik ist dabei so spärlich gesät wie Deuces Gesichtsbehaarung. Norm MacDonald ist in seinem Cameo als zänkischer schottischer „Man-Whore“ eines der souveränen komischen Highlights, und Adam Sandler revanchiert sich bei seinem Buddy Schneider (der traditionsgemäß kurz in jeder Sandler-Komödie auftaucht) ebenfalls mit einem Gastauftritt. Insgesamt wohl nur für eingefleischte Bad-Taste-Junkies ein Fest. ara.

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