Filmhandlung und Hintergrund

Zweiter Zürich-Krimi mit Hauptdarsteller Christian Kohlund.

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Kritiken und Bewertungen

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9 Bewertungen
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Kritikerrezensionen

  • Der Zürich-Krimi: Borcherts Abrechnung: Zweiter Zürich-Krimi mit Hauptdarsteller Christian Kohlund.

    Die Unterschiede zwischen dem ersten „Zürich-Krimi“ und dem zweiten Teil sind verblüffend; und das nicht nur, weil die Juristin, die der Hauptfigur zur Seite steht, nicht mehr von Katrin Bauerfeind, sondern von Ina Paule Klink verkörpert wird.

    Für die Schauspielerin muss sich die Rolle allerdings wie ein Déjà-vu angefühlt haben: Sie spielt exakt die gleiche Figur wie in den „Wilsberg„-Filmen. Entscheidender ist jedoch die Qualität der Umsetzung: Die Intensität ist deutlich höher, die Handlung ungleich fesselnder. Regie führte der kürzlich verstorbene Carlo Rola, Autor ist diesmal Wolf Jacoby. Während bei „Borcherts Fall“ dem Titel zum Trotz die Suche nach einem entführten Jungen im Vordergrund stand, geht es jetzt einzig und allein um den Wirtschaftsanwalt. Nun werden auch die Ereignisse geschildert, die zur Folge hatten, dass der Schweizer Jurist Thomas Borchert (Christian Kohlund) der Bestechung und der Unterschlagung bezichtigt wird. ARD und Degeto werden ihre Gründe haben, warum die neue Reihe nicht gleich mit dieser Geschichte begonnen wurde; vielleicht befürchtete man, das Sujet Wirtschaftskriminalität sei nicht „sexy“ genug. Genau genommen ist das Gegenteil der Fall: Der Film startet mit Aufnahmen von äußerst sparsam bekleideten jungen Frauen. Es handelt sich um Prostituierte, mit denen der Anwalt und seine Kollegen (Janek Rieke, Kai Scheve) ihre Erfolge feierten. Dass Fotos von diesen Sexpartys in die Presse gelangen, macht Borcherts Leumund nicht besser. Dank der vielen Informationen, die der Film über seine Hauptfigur preisgibt, bekommt Borchert ohnehin ungleich mehr Tiefe als im ersten Teil. Vor allem jedoch ist die Geschichte dank zweier echter Knüller ungleich überraschender, zumal der Wirtschaftskrimi am Ende unerwartet zum Thriller wird.

    Fazit: Die Fortsetzung ist eine Klasse besser als der Auftakt. Teil zwei reicht die Vorgeschichte nach und sorgt zudem für einige Handlungsknüller. tpg.

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