Filmhandlung und Hintergrund

Pechschwarze Komödie in der Tradition von "Heathers" und "Clueless".

Courtney, Julie, Marcie und Liz sind beste Freundinnen und obendrein die begehrtesten Mädchen der Highschool. Als Liz bei einem Geburtstagsulk versehentlich ums Leben kommt, gerät die Welt der verbliebenen Drei aus den Fugen. Um die einzige Zeugin, die unattraktive Fern, zum Schweigen zu bringen, versprechen sie ihr ein komplettes Makeover und ungeahnte Popularität.

Courtney, Julie, Marcie und Liz sind beste Freundinnen. In bonbonfarbenen, hautengen Klamotten genießen sie ihre gegenseitige Gesellschaft und sonnen sich im Ruhm, die beliebtesten, begehrtesten und schönsten Mädchen der Reagan Highschool zu sein. Als jedoch ein vermeintlich harmloser Geburtstagsscherz den Tod von Liz nach sich zieht, bleibt den Girls nicht nur das Lachen im Halse stecken, es gerät auch deren heile Welt in Gefahr. Vor allem wegen des Mauerblümchens Fern, das der Clique auf die Schliche kommt…

Als von vier Highschool-Schönheiten eine durch einen Geburtstagsscherz stirbt, bleibt den restlichen drei das Lachen im Hals stecken. Die beißende Parodie auf alle Highschool-Komödien und Horrorfilme der letzten 20 Jahre ist eine Low-Budget-Produktion mit viel Cameo-Autritten.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

    1. Was als böse "Beverly Hills"-Paodie gedacht war, geht unter Regisseur und Autor Darren Stein leider flöten, obwohl er mit Rose McGowan die perfekte Schurkin auf der Besetzungsliste stehen hatte. Sie ist jedoch leider der einzige Grund, um sich den grauenhaft synchronisierten Film anzutun, der vielleicht im Orginal wesentlich besser ist. Der schwarze Humor, den der Film anfangs noch reichhaltig besitzt, geht leider schnell verloren und übrig bleibt nur ein ödes Hin und Her, an dem auch Altstars wie Pam Grier als harte Polizistin - eine deutliche Verarsche ihrer "Foxy Brown"-Rolle - oder Jeff Conway als Marcies Vater nichts ändern können.

      Auch von den filmischen Mitteln her ziemlich nervig, denn Regisseur Stein wollte anscheinend mal ordentlich hip sein und benutzt eine neumodische Optik im absoluten Überfluss. Da kann man sich eigentlich nur eins wünschen: bessere Regisseure für Miss McGowan, denn das Skript des Films hat durchaus Potential.

      Fazit: Viel schwarzer Humor, der leider auf der Strecke bleibt. Nicht wirklich gelungen.
    2. Der zuckersüße Tod: Pechschwarze Komödie in der Tradition von "Heathers" und "Clueless".

      Nach aktuellen Highschool-Komödien wie „Varsity Blues“ und „Eine wie keine“, die sich stark an Genrevorbildern der 80er Jahre orientieren, folgt nun mit „Jawbreaker“ eine Teensatire im Stil des Kulthits „Heathers“ von 1989. Mit Michael Lehmanns Debüt kann sich diese Parodie von Jungregisseur Darren Stein über eine ebenso modebewußte wie moralarme Mädchenclique nicht messen. Trotz visuell ansprechender Umsetzung kann dieses filmische Recyclingprodukt so richtig nur mit einem Cameoauftritt des Schockrockers Marilyn Manson auf sich aufmerksam machen. Das extrem niedrige Budget von drei Mio. Dollar sollte jedoch garantieren, daß allemal schwarze Zahlen geschrieben werden.

      Bei einem „Jawbreaker“, der dem Film seinen Originaltitel bescherte, handelt es sich um eine steinharte Süßigkeit der Größe einer Billardkugel, an der man sich ohne weiteres die Zähne ausbeißen kann. Ähnliches kann von den vier Freundinnen Courtney (Manson-Verlobte Rose McGowan, vor allem bekannt für ihr gewagtes Outfit zur letztjährigen MTV-Awards-Verleihung), Julie (Rebecca Gayheart aus „Düstere Legenden“), Marcie (Julie Benz) und Liz (Miss Teen USA 1994 Charlotte Roldan) behauptet werden. In bonbonfarbene, hautenge Klamotten auf supersexy getrimmt, bilden sie die arrogante Eliteclique der Reagan Highschool. Lästige Komplikationen treten ein, als sie Liz zum Spaß an ihrem Geburtstag fesseln und kidnappen. Sie erstickt an dem Jawbreaker, den ihr Courtney zur Geräuschkontrolle in den Rachen gerammt hatte. Daraufhin beschließt die eiskalte Wortführerin Courtney, Vergewaltigung und Mord vorzutäuschen, doch zufällig kommt ihnen das uncoole Klassenmauerblümchen Fern Mayo auf die Schliche. Um sie am petzen zu hindern, wird sie in den illustren Zirkel der Elitemädels aufgenommen und mit einem hinreißenden Makeover belohnt.

      Neben „Heathers“ stand Regisseur Stein offensichtlich auch „Clueless - Was sonst“, „Carrie“ und „Grease“ als Voribld zur Verfügung. Er verarbeitet die typischen Klischees seiner Vorbilder, die Themen wie Konformitätsdruck, Popularität, Materialismus, Sex und Außenseitertum auf die spitze trieben, kann dem liedlich witzigen Mix abern ur wenig Neues abgewinnen. Neben der jugendlichen Besetzung tummeln sich Veteranen wie Carol Kane (als Karikatur einer Lehrerin) und „Jackie Brown“ Pam Grier (als Polizeidetektivin Vera Cruz). Als Eltern sind die „Carrie“-Schauspieler William Katt und P.J. Soles sowie Jeff Conaway aus „Grease“ zu sehen. ara.

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