„Der Riese“ im Kino

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Filmhandlung und Hintergrund

Die Experimental-Doku entwirft eine Videoüberwachungs-Collage und suggeriert damit den kompletten Verlust menschlicher Autonomie.

Die vielzitierte totale Überwachung des menschlichen Lebens nimmt noch im 20. Jahrhundert weit mehr Gestalt an, als Optimisten es je für möglich hielten. George Orwells „Big Brother“-Szenario erweist sich als ansatzweise erfüllte Prophezeiung. Bildschirme fangen das Geschehen am Flughafen ein, den Stadtverkehr, das Treiben an öffentlichen Plätzen, dann auch etwa die Tat des Ladendiebs. Fragen stellen sich nach dem Subjekt der Aufnahmen wie nach der Einengung des Ausschnitts des Aufgenommenen.

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    Kritikerrezensionen

    • Der Riese: Die Experimental-Doku entwirft eine Videoüberwachungs-Collage und suggeriert damit den kompletten Verlust menschlicher Autonomie.

      Regisseur Michael Klier („Überall ist es besser, wo wir nicht sind“) kombiniert einen Soundtrack aus u.a. Wagner-Musik mit Sequenzen von Überwachungskameras zu einer kalt-bedrohlichen Realitätsperspektive. Die unter dem Etikett von Sicherheit und Prävention laufende Hochtechnisierung erhält hier zwangsläufig den Anstrich absoluter Kontrolle. Unheimlich auch, wie die voyeuristische Ader des Zusehers geweckt wird. Nach Erscheinen stieß der Film gerade international auf ein erhebliches Echo.

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