Der Richter und sein Henker (1975)

Der Richter und sein Henker: Spannender Kriminalfilm, den Maximilian Schell nach Friedrich Dürrenmatts gleichnamiger Romanvorlage mit internationaler Starbesetzung inszenierte.
Kinostart: 05.05.1978
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Der Richter und sein Henker Poster

Filmhandlung und Hintergrund

Der Richter und sein Henker: Spannender Kriminalfilm, den Maximilian Schell nach Friedrich Dürrenmatts gleichnamiger Romanvorlage mit internationaler Starbesetzung inszenierte.

Auf dem alternden, todkranken Schweizer Kommissar Bärlach lastet ein Ereignis aus längst vergangenen Tagen: Er ließ sich mit seinem Jugendfreund Gastmann auf eine Wette ein, als dieser behauptete, ein Verbrechen begehen zu können, ohne dafür belangt zu werden. Tatsächlich konnte Gastmann der Mord an ihrer gemeinsamen Freundin Nicole nicht nachgewiesen werden. Doch als nun ein inkognito gegen Gastmann ermittelnder Mitarbeiter Bärlachs erschossen aufgefunden wird, sieht Bärlach die Zeit gekommen, die alte Rechnung zu begleichen. Sein Instrument dabei ist der ambitionierte Polizist Tschanz.

Verfilmung des gleichnamigen Romans von Friedrich Dürrenmatt, der auch am Drehbuch mitschrieb: Da er seinen Jugendfreund Gastmann nicht als Mörder überführen konnte, schiebt ihm Kommissar Bärlach Jahre später eine Mordtat seines Kollegen Tschanz in die Schuhe.

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    Verfilmung des gleichnamigen Romans von Friedrich Dürrenmatt, der auch am Drehbuch mitschrieb: Da er seinen Jugendfreund Gastmann nicht als Mörder überführen konnte, schiebt ihm Kommissar Bärlach Jahre später eine Mordtat seines Kollegen Tschanz in die Schuhe.

    Jurybegründung:

    Er geht davon aus, dass dieser Film wesentlich seinen hohen Rang dadruch beweist, dass er nicht eine spannende Kriminalstory in ihren äußeren Effekten erzählt, sondern eine Art psychologisches Duell veranstaltet, das dem Film gleichzeitig einen suggestivien Unterhaltungswert gibt. Wenn Dürrenmatt selbst auftritt, so ist das lediglich eine Nuance, aber gerade da zeigt sich, dass dieser Film auf menschlichen Subtilitäten hinzielt, die von der Regie vorzüglich zusammengefasst wird. Wenn darin gleichzeitig Beobachtung und differenzierte Ironie beispielhaft wirksam werden, so ist ein Moment der Distanz eingebracht, das die Besonderheit des Film im Bereich der Atmosphäre und der Handlung angemessen heraushebt. Der Schnitt entspricht dem Niveau des Ganzen: er ist kontrastreich und versteht es vorzüglich, die melancholisch disponierte Spannung der einzelnen Szenen genau zu markieren. So ist im ganzen so etwas wie ein poetischer Realismus entstanden, der auf genauer Beobachtung beruht, sowie auf einer sinnvollen Kombination vom Detailbild, Halbtotalen und Totalen. So wird dieser Film in seiner künstlierischen Auffassung und in seiner künstlerischen Konsequenz vom Bewertungsausschuss als bemerkenswertes Erzeugnis der Gegenwart gesehen und beurteilt.

    Quelle: Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW)

Kritikerrezensionen

  • Spannende Verfilmung von Friedrich Dürrenmatts gleichnamigem Roman, an deren Drehbuch Dürrenmatt selbst mitwirkte. Im Unterschied zur Vorlage wird der Zuschauer bereits am Anfang über das bislang ungesühnte Verbrechen Gastmanns informiert, weiß also über die Motivation Bärlachs besser Bescheid. Der Schauspieler Maximilian Schell inszenierte mit internationaler Besetzung: der amerikanische Regisseur Martin Ritt (“Sie nannten ihn Hombre”) ist in einer seiner seltenen Filmrollen als Bärlach zu sehen, Jon Voight spielt Tschanz, Robert Shaw Gastmann.

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