Der Prinz und der Prügelknabe

  1. Ø 5
   1994
Der Prinz und der Prügelknabe Poster
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Filmhandlung und Hintergrund

Der arme Tommi wird an den Königshof verschleppt und muß nun sein Dasein als Prügelknabe fristen. Das bedeutet er wird verprügelt, sobald der gleichaltrige Prinz Boris wieder einmal Unsinn macht. Als Tommi erfährt, daß seine Schwester im Gefängnis sitzt, büchst er aus. Und mit ihm Prinz Boris.

Der Prügelknabe eines Prinzen reißt aus und gerät, mit dem sich aus Angst vor dem Vater anschließenden Königskind, in gefährliche Abenteuer. Aufwendiger Kinderfilm um eine Reise durch Wälder, die Freundschaft zweier Jungen und die Bewährung unter Räubern.

Darsteller und Crew

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Während im Kino der arme, reiche Junge „Richie Rich“ seinem Verleih einen Geldsegen beschert, steht der Nachfolger schon in den Startlöchern. In den Handlungsabläufen beider Familienfilme sind Parallelen zu erkennen, die sich im zu erwartenden Kasseneinspiel wohl nicht fortsetzen werden. Ein braves, gut gemeintes, aber spannungsarmes pädagogisches Märchen wie „Der Prinz und der Prügelknabe“ wird sich bei seinem anspruchsvoll gewordenen kindlichen Zielpublikum nur schwer durchsetzen können. Frecher Humor oder aufregende Abenteuer werden heute von diesen schon kritischen Zuschauern erwartet, und davon bietet diese deutsch-englisch-französische Verfilmung von Sid Fleischmanns Novelle „Der Prügelknabe“ doch zu wenig.

    Sichtbar an Mark Twains Roman „Der Prinz und der Bettler“ lehnt sie sich an, die Geschichte des jungen Tommi, der sich im fiktiven Königreich Brattenberg den Lebensunterhalt für sich und seine jüngere Schwester hart erarbeiten muß. Derweilen langweilt sich der von seinem Vater vernachlässigte, arrogante Kronprinz Boris im Schloß zu Tode. Freunde kennt er keine, bis er Tommi entführen läßt, der für ihn die Strafen seines Vaters entgegennehmen soll. Wie der Prinz und sein Prügelknabe, verfolgt von zwei Galgenvögeln, die Rollen tauschen, davon erzählt dieser Film in kompetenter Inszenierung und Fotografie, sichtlich um seine „sozialkritische“ Botschaft bemüht, aber auch etwas blutleer und arm an Höhepunkten. Daran vermögen auch Gaststars wie George C. Scott oder Mathilda May nichts zu ändern. Ein frecherer, kindgerechterer Ton und ein paar Überraschungen im Handlungsablauf hätten diesem wohlmeinenden Märchen nicht geschadet. Daß sich im übrigen der verzogene Prinz erst nach einigen Hieben der Schurken zu einer dramatischen Verhaltenskorrektur entschließt, muß nicht, kann aber sehr wohl als unfreiwillig geleisteter Beweis für die Nützlichkeit von Prügelstafen verstanden werden. kob.

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