Der Papagei (1992)

Der Papagei Poster

Filmhandlung und Hintergrund

Der heruntergekommene Schauspieler Did Stricker wird von seinem ehemaligen Kollegen Towa gewonnen, als Strohpuppe für die rechtsradikale Partei NDSU Wahlkampf zu machen. Mit Erfolg: Die Popularität der Partei steigt ebenso wie Strickers Gagen. Doch mit einem Mal meldet sich dessen Gewissen zu Wort.

Als Schauspieler ist Did Stricker gescheitert, und auch seine Ehe ist durch Alkohol und Frauengeschichten zerrüttet. Als Marktschreier verkauft er Gemüsehobel. Bis ihn sein alter Spezi Rainer entdeckt, der es als Werbestratege zu etwas gebracht hat und gerade einer rechtsradikalen Partei zum Wahlsieg verhelfen soll. Der spannt den rhetorisch begabten Did als Spitzenkandidaten vor den Partei-Karren. Did begeistert die Massen, auch ein Skandal kann seine Popularität nicht untergraben. Er führt die NSDU zum Wahlsieg – dann muß er abdanken.

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Kritikerrezensionen

  • Bitterböse Satire aus deutschen Landen mit einem Harald Juhnke, der nie besser war. Mit Souveränität und Selbstironie meistert er die Rolle des Papageis, der auf Stimmenfang für die Rechtsextremen geht. Eine schwarze Komödie von beklemmender Aktualität, die auf den Hofer Filmtagen gefeiert wurde.

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