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The Navigator: Der Neuseeländer Vincent Ward erzählt die dramatische Odyssee der kleinen Pilgergruppe in düsteren, atmosphärisch sehr dichten Bildern. Er stellt das Zusammenprallen der mittelalterlichen und der modernen Kultur weniger slapstickhaft dar, sondern konzentriert sich auf die Motive der Männer, die von tiefem Glauben und tiefer Furcht erfüllt, ihre Mission bewältigen. Geradlinig führt Ward die Story auf ihren Höhepunkt...

Handlung und Hintergrund

Ein mittelalterliches Bergwerksdörfchen lebt in Angst vor der drohenden Pestepidemie. Der hellseherisch begabte Junge Griffin weckt die Hoffnung der Einwohner, als er von seinen Träumen erzählt, in denen sie Gott in einer weit entfernten Kathedrale ein Kreuz opfern müssen. Also machen sich sechs von ihnen unter der Führung des kräftigen Connor auf durchs Erdinnere und gelangen nach einer gefahrvollen Reise in eine nächtliche Großstadt des 20. Jahrhunderts. Mit Hilfe einiger Eisengießer stellen sie das Kreuz her und pflanzen es auf die Spitze einer Kathedrale. Wieder zurückgekehrt ist die Freude über die gelungene Mission groß, doch Griffin stellt fest, daß dafür nun er von der Pest befallen ist. Er opfert sich für das Dorf und läßt sich auf einem brennden Boot auf den Fluß hinaustreiben.

Eine Gruppe mittelalterlicher Dorfbewohner gerät auf der Suche nach einer mystischen Kathedrale durch einen Tunnel quer durch die Erde in die Neuzeit und erlebt diese als Hölle auf Erden. Die Konfrontation zweier extrem gegensätzlicher Epochen macht diesen Film aus Neuseeland zu einem Genuß der besonderen Art.

Besetzung und Crew

Regisseur
  • Vincent Ward
Produzent
  • John Maynard
Darsteller
  • Chris Haywood,
  • Bruce Lyons,
  • Hamish McFarlane,
  • Noel Appleby,
  • Marshall Napier,
  • Paul Livingston
Drehbuch
  • Vincent Ward,
  • Kely Lyons,
  • Geoff Chapple
Musik
  • Davood A. Tabrizi
Kamera
  • Geoffrey Simpson

Kritikerrezensionen

  • Der Neuseeländer Vincent Ward erzählt die dramatische Odyssee der kleinen Pilgergruppe in düsteren, atmosphärisch sehr dichten Bildern. Er stellt das Zusammenprallen der mittelalterlichen und der modernen Kultur weniger slapstickhaft dar, sondern konzentriert sich auf die Motive der Männer, die von tiefem Glauben und tiefer Furcht erfüllt, ihre Mission bewältigen. Geradlinig führt Ward die Story auf ihren Höhepunkt hin - das Kreuz muß nach Griffins Vision vor der Morgendämmerung in schwindelnder Höhe angebracht werden -, ehe er ihr zum Schluß noch eine dramatische Wendung gibt. Der Film bietet anspruchsvolle, spannende Unterhaltung. Ein sicheres Geschäft für engagierte Videothekare.
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