Filmhandlung und Hintergrund

Kafkaesker Thriller: Roman Polanski wird in den Tod gehetzt.

Trelkovsky, ein schüchterner Büroangestellter aus Polen, zieht in Paris in eine Altbauwohnung, deren Vermieterin sich zu Tode gestürzt hat. Er findet sich den Anfeindungen und dem Terror der Nachbarn ausgesetzt und verkriecht sich in seiner Isolation. Mit der Studentin Stella hat er vorübergehend eine Beziehung, bis er glaubt, sie sei Komplizin der Nachbarn. Im Fieberanfall verwandelt sich Trelkovsky in eine Frau. Er irrt durch Paris, wird angefahren, gegen seinen Willen nach Hause gebracht. Dort stürzt er wie die Vormieterin in den Innenhof.

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Kritikerrezensionen

  • Der Mieter: Kafkaesker Thriller: Roman Polanski wird in den Tod gehetzt.

    Grandios inszenierter Psychohorror von Roman Polanski nach dem Roman (1964) von Roland Topor. Trelkovsky, von Polanski selbst überzeugend als seelisch labiler Mann in der Identitätskrise gespielt, durchlebt einen psychischen Verfallsprozess, der durch zudringliche Nachbarn, Isolation, Mangel an Selbstbewusstsein und Durchsetzungsvermögen ins Gigantische wächst. Polanski inszeniert das Gefühl von Angst und Eingeschlossensein wie in einem kafkaesken Alptraum. Als Stella ist Isabelle Adjani („Die Bartolomäusnacht“) in einer ihrer ersten Rollen zu sehen.

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