Der Liebesbrief

Kinostart: 23.09.1999
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Filmhandlung und Hintergrund

Auf dem Roman von Cathleen Schine basierender Liebesreigen, der von einem anonym verfaßten Liebesbreif ausgelöst wird.

Ein unadressierter Liebesbrief in ihrem Briefkasten bringt die Gefühle der geschiedenen Buchhändlerin Helen wieder in Wallung. Sie hält den 20 Jahre jüngeren Studenten Johnny, der ihr im Laden aushilft, für den Schreiber. Als er zum Dinner zu Helen kommt und den Brief zufällig liest, glaubt wiederum er der Adressat zu sein. Aber auch George, der schon seit seiner Jugend in Helen verliebt ist, kommt als Schreiberling in Frage.

Helen, eine 40-jährige, geschiedene Buchladenbesitzerin, lebt seit geraumer Zeit ohne Liebesbeziehung. Für den Sommer hat sie als Aushilfen die beiden Studenten Johnny und Jennifer eingestellt. Da taucht ein Liebesbrief ohne Anrede und Unterschrift auf, von dem Helen annimmt, er sei für sie bestimmt. Doch wer ist der Verfasser, Johnny oder gar ihr Jugendfreund, der Feuerwehrmann George? Helen beginnt eine Affäre mit Johnny, der seinerseits glaubt, Helen hätte den Brief an ihn geschrieben…

Ein Liebesbrief ist die Ursache für Helens Affäre mit der jungen Aushilfskraft Johnny. Aber eigentlich weiß niemand, wer den Brief geschrieben hat. Eine romantische Komödie der Irrungen mit gutem Ensemble und eingängigem Oldie-Soundtrack; gepflegte Unterhaltung für reifere Semester.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Der Liebesbrief: Auf dem Roman von Cathleen Schine basierender Liebesreigen, der von einem anonym verfaßten Liebesbreif ausgelöst wird.

    Ähnlich wie bei Kevin Costners melodramatischen (und erfolgreichen) Liebesdrama „Message in a Bottle“ spielt auch in Dreamworks‘ romantischer Komödie „Der Liebesbrief“ ein anonymer Liebesbrief eine zentrale Rolle. Kate Capshaw - vor allem als Mrs. Steven Spielberg bekannt - übernimmt nicht nur die Hauptrolle in dem braven Filmerlebnis, sie zeichent auch als Coproduzentin verantwortlich.

    Was geschieht, wenn verschiedene Bewohner eines verschlafenes Städtchen im idyllischen Neu England glauben, nur sie kämen jeweils als Empfänger für einen mysteriösen anonymen Liebesbrief in Frage, und mutmaßen, wer der Verfasser sein könnte? Ein guter Aufhänger, mit der sich die zuckersüße Romanzenkonfektion von Peter Chan leider nur vorübergehend beschäftigt und in Folge allzu viele komödiantische Möglichkeiten verschenkt. Hongkong-Regisseur Chan, der viel Kritikerlob für sein Maggie-Cheung-Vehikel „Hongkong Love Affair“ einstreichen konnte, gibt mit der Verfilmung des Drehbuchs von Maria Maggenti („Two Girls in Love“), das auf dem Roman von Catherine Schine basiert, sein Hollywood-Debüt und beweist, daß er sein Handwerk beherrscht. Einen eigenen Stempel kann er dem flotten Filmchen aber nicht aufdrücken.

    Kate Capeshaw spielt die geschiedene 40jährige Buchladenbesitzerin Helen, die seit geraumer Zeit enthaltsam ist. Für den Sommer beschäftigt sie neben ihrer Assistentin Janet (Ellen DeGeneres) die beiden College-Studenten Johnny (Tom Everett Scott aus „That Thing You Do“) und Jennifer (Julianna Nicholson). Als Helen einen Liebesbrief ohne Anrede und Unterschrift entdeckt, nimmt sie an, er sei für sie bestimmt. Zwei Kandidaten kommen in Frage. Zum einen der 20 Jahre jüngere Johnny und der gleichaltrige Feuerwehrmann George (Charmebolzen Tom Selleck), der seit ihren gemeinsamen Schultagen für Helen entflammt war. A la Mrs. Robinson in „Die Reifeprüfung“ beginnt Helen eine Affäre mit dem jungen Mann, der seinerseits glaubt, Helen hätte den Brief für ihn geschrieben. In Folge gerät die schriftliche Liebeserklärung von einer Hand in die nächste, ohne genügend von der an sich möglichen Verwirrung zu stiften. Gegen Ende treten Helens Mutter (Blythe Danner) und Großmutter (Gloria Stuart) auf den Plan und werfen ein neues Licht auf die Geschehnisse.

    Nicht nur besitzt Helen gleich Meg Ryan in „E-Mail für Dich“ einen Buchladen, sondern wie es Nora Ephron in ihren Komödie etabliert hat, wird auch hier auf einen Golden-Oldie-Soundtrack (Roy Orbison, Louis Armstrong etc.) gesetzt, der unfehlbar die jeweilig angebrachten Emotionen musikalisch ans Publikum zu bringen versteht. Im Gegensatz zu Ephronschen Liebeskomödien werden hier jede Menge derbe Profanitäten geäußert, etliche Sexszenen angedeutet und selbst eine lesbische Affäre impliziert: Könnte die heile Welt des Apfelkuchen-Landes womöglich erwachsen werden? Kaum, denn die rassigen Elemente wirken von „Friends“ oder „Ally McBeal“ abgekuckt, während Chan das fiktive Städtchen und Umgebung pittoresk in bester „Seite an Seite“-Manier in Szene setzte. Woran es “ Der Liebesbrief“ allerdings mangelt, ist jene Starpower, die laue Lüftchen wie diese in obere Chartregionen tragen können. ara.

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