Der letzte Tango in Paris

  1. Ø 1
   1972

Der letzte Tango in Paris: Skandalfilm von Bernardo Bertolucci in dem Marlon Brando eine Liebesaffäre mit einer jüngeren Frau hat.

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Filmhandlung und Hintergrund

Der letzte Tango in Paris: Skandalfilm von Bernardo Bertolucci in dem Marlon Brando eine Liebesaffäre mit einer jüngeren Frau hat.

In einem leerstehenden Appartement lernen die 19-jährige Jeanne (Maria Schrader), Verlobte eines Filmregisseurs, und der verbitterte Witwer Paul (Marlon Brando) einander kennen. Zwischen den unterschiedlichen Charakteren entsteht eine rein auf sexuellem Verlangen basierende Beziehung, die genau in dem Moment in eine Tragödie zu gleiten droht, als eine von beiden Parteien mehr will als immer nur körperliche Zweisamkeit.

Prozesse, Verbote und Zensorenaktivitäten prasselten wie Hagel auf diese aus heutiger Perspektive völlig harmlose, gediegen schwülstige Altherrenfantasie von Bernardo Bertolucci.

Die 19jährige Jeanne, Verlobte eines Filmregisseurs, und der alternde Witwer Paul treffen bei der Wohnungssuche in Paris in einem leerstehenden Appartement aufeinander. Beide werden von einem heftigen sexuellen Verlangen überwältigt, dem sie sich hemmungslos hingeben. Sie beschließen, sich weiterhin in der Wohnung zu treffen, doch ihre Beziehung soll auf die sexuellen Kontakte beschränkt bleiben. Als Paul sich nicht an dieses Abkommen hält und Marie bittet, mit ihm zusammenzuleben, nimmt die Affäre ein tragisches Ende.

Ein alternder Amerikaner, der durch den Selbstmord seiner Frau aus der Bahn geworfen ist, trifft in Paris ein junges Mädchen, mit dem er eine intime Liebesbeziehung erlebt.

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Kritikerrezensionen

  • Durch die plastische Darstellung der Sexualität, in der seine Hauptfiguren Rückhalt suchen, wurde Bernardo Bertoluccis Geschichte eines verbitterten Mannes, der der Kraft der Gefühle entgehen will, und einer jungen Frau, die sich jeglichen Konventionen sperrt, zum Skandalfilm. Für zusätzliche Furore sorgte Marlon Brandos erstaunliche Metamorphose vom unerbittlichen Gangsterboß in „Der Pate“ zum gebrochenen aber brutalen Liebhaber, weshalb die eigentliche Absicht des Werkes, nämlich das Scheitern zweier vor dem bürgerlichen Leben fliehender Menschen zu porträtieren, in den Hintergrund geriet.

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