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Der Krieg der Knöpfe

Kinostart: 27.04.2012

La guerre des boutons: Mit einem Budget von stattlichen zwölf Millionen Euro realisierte Yann Samuell („Liebe mich, wenn du dich traust“) eine Neuverfilmung des klassischen Family-Entertainment-Stoffs, die schließlich auch ein Millionenpublikum in Frankreich erreichte. Dabei orientiert er sich weniger an Yves Roberts Original von 1961, sondern der Buchvorlage von Louis Pergaud. Ein parallel entstandener zweiter Spielfilm kommt beinahe zeitgleich...

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Filmhandlung und Hintergrund

Mit einem Budget von stattlichen zwölf Millionen Euro realisierte Yann Samuell („Liebe mich, wenn du dich traust“) eine Neuverfilmung des klassischen Family-Entertainment-Stoffs, die schließlich auch ein Millionenpublikum in Frankreich erreichte. Dabei orientiert er sich weniger an Yves Roberts Original von 1961, sondern der Buchvorlage von Louis Pergaud. Ein parallel entstandener zweiter Spielfilm kommt beinahe zeitgleich...

Ein südfranzösisches Dorf im Jahr 1960. Seit Generationen führen die Jungs dort einen Krieg gegen die Kinder des Nachbardorfs, von dem keiner mehr so recht weiß, warum er eigentlich herrscht. Angeführt werden die Sieben- bis Vierzehnjährigen von dem genialen Lebrac, der im Notfall auch zu extremen Mitteln greift und sich bei seinen Schlachtbemühungen sogar von einem Mädchen (!!!) helfen lässt. Vor allem erweist es sich als zunehmend schwierig, dass die Eltern nichts von der Auseinandersetzung mitbekommen.

Eine Gruppe von Jungs bekämpft schon seit Generationen die Kinder des Nachbardorfes in einem erbittert ausgefochtenen Krieg. Neuverfimung des Klassikers von 1961, der den Fokus etwas stärker auch auf die Erwachsenen legt.

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Kritikerrezensionen

  • „Wertvoll”

      Seit Jahren schon herrscht zwischen den Jugendbanden zweier französischer Provinzdörfer ein erbitterter Krieg. Ob Schimpfwörter, Prügelschlachten oder das Verschandeln der Häuserfassaden - alles ist möglich im sogenannten „Krieg der Knöpfe“, bei dem es darum geht, dem Gegner so viele Knöpfe wie möglich abzuluchsen. Im Jahr 1912 schrieb Louis Pergaud seinen bekannten Kinder- und Jugendroman. Regisseur Yann Samuell versetzt die Geschichte nun in die frühen 60er Jahre und somit in die Zeit des Algerienkrieges und auch in die des Rock’n’Roll. Diese kleinen popkulturellen und historischen Anspielungen machen auch erwachsenen Zuschauern Spaß, doch richtet sich DER KRIEG DER KNÖPFE zuallererst an ein Kinderpublikum: Themen wie Schule, Freunde, die erste Liebe und das Ende der Kindheit funktionieren bestens in diesem historischen Kontext. Vor allem auch dadurch, weil die Geschichte durch ein exzellentes Darstellerensemble getragen wird: Die durchweg grandios besetzen jugendlichen Schauspieler schaffen es, den Zuschauer zum Lachen zu bringen und gleichzeitig tief zu bewegen. Somit zeigt der Film viel mehr als „nur“ einen Bandenkrieg zwischen den Rivalen. Ein wundervoller Kinder- und Jugendfilm mit perfekter Ausstattung, der nichts vermissen lässt: Spannung, Abenteuer, Humor und vor allen Dingen ein zartes Gefühl der Nostalgie.

      Jurybegründung:

      „Der Krieg der Knöpfe“ von Louis Pergaud, in Frankreich ein Kultbuch, eine literarische Ikone. 1961 verfilmte Yves Robert das Buch, es wurde ein Straßenfeger: Der Krieg zweier Kinderbanden aus zwei verfeindeten französischen Dörfern in der Provinz. Die abgeschnittenen Knöpfe dienen dabei als Zeichen der Demütigung der Besiegten. Nun machte sich Regisseur Yann Samuell an das filmische Remake. Man könnte ihm durchaus mit Skepsis entgegensehen: Wie funktioniert heute eine Jugendgeschichte ohne Computer und I-Pad, ohne die magischen Visionen der medialen Fantasy-Welten? Ist DER KRIEG DER KNÖPFE heute ein schier anachronistisches Sujet? Das vorliegende Ergebnis straft alle Befürchtungen ab. Der Film wurde zum nostalgischen Vergnügen. Es funktioniert die Geschichte, es funktioniert die schöne Mischung aus kindlicher Abenteuerlust, aus Herz und Schmerz. Ein Film der Erinnerung an Kindheit und Jugend, an die erste Liebe, an den Abgrund des Verrats und der Wortbrüche. Die so nie wiederkehrende Zeit der hochfliegenden Träume und der bitteren Abstürze und Enttäuschungen. Der Abschied von der Kindheit gerät zum melancholischen Fest, bei dem der Regen die bunten Farben hinweg spült. Auch die zeitliche Verschiebung der Geschichte in die Zeit des Rock’n Roll und des Algerienkrieges ist stimmig. Man muss diesen KRIEG DER KN?-PFE aus dem Jahre 2011 einfach mögen! Ist er doch ein Welttheater „en miniature“.

      Quelle: Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW)
    1. Mit einem Budget von stattlichen zwölf Millionen Euro realisierte Yann Samuell („Liebe mich, wenn du dich traust“) eine Neuverfilmung des klassischen Family-Entertainment-Stoffs, die schließlich auch ein Millionenpublikum in Frankreich erreichte. Dabei orientiert er sich weniger an Yves Roberts Original von 1961, sondern der Buchvorlage von Louis Pergaud. Ein parallel entstandener zweiter Spielfilm kommt beinahe zeitgleich in die deutschen Kinos - dieser Kinospaß jedoch wird exklusiv für den Home-Entertainment-Markt ausgewertet.

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