Der Kommissar und das Meer: Den Du nicht siehst

  1. Ø 5
   2007
Der Kommissar und das Meer: Den Du nicht siehst Poster
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Filmhandlung und Hintergrund

Der Kommissar und das Meer: Den Du nicht siehst: TV-Krimi nach einem Roman der schwedischen Autorin Mari Jungstedt mit Walter Sittler in der Hauptrolle.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Vor zwei Jahren war Walter Sittler schon mal drauf und dran, Hauptfigur einer ZDF-Filmreihe zu werden. Die Gelegenheit, die man beim „Zweiten“ damals ungenutzt ließ, holt man nun nach.

    „Der Kommissar und das Meer“, entstanden nach Romanen der Schwedin Mari Jungstedt, kombiniert die typische Düsternis skandinavischer Krimis mit deutschem Knowhow (Produktion: ZDF-Tochter Network Movie). Sittler spielt Robert Anders, einen deutschen Kriminalhauptkommissar, den eine erst nach und nach preisgegebene Biografie auf die schwedische Ferieninsel Gotland verschlagen hat. Natürlich leben die Filme vor allem vom Kontrast zwischen der landschaftlichen Idylle und der Grausamkeit der begangenen Verbrechen. Aber auch die Hauptfigur ist nicht ohne: Als Kind musste Anders hilflos mit ansehen, wie seine kleine Schwester ertrank; seither meidet er Wasser, wo es nur geht, was auf einem Eiland naturgemäß nicht immer ganz einfach ist.

    Beide Bildgestalter (Teil eins: Gunnar Fuß, Teil zwei: Hannes Hubach) sorgen für exquisite Aufnahmen, aber bei allem durch die bemerkenswerte Musik von Fabian Römer noch betonten atmosphärischen Reiz ist letztlich natürlich die Qualität der Drehbücher entscheidend. Henriette Piper hält sich eng an den stark psychologisierenden Charakter der Romane. Zum Auftakt („Den du nicht siehst“) suchen Anders und seine Leute nach einem Frauenmörder. Natürlich kennt auf der Insel jeder so gut wie jeden, weshalb sich Privatleben und Ermittlungen zwangsläufig immer wieder überschneiden. Das gilt erst recht für den zweiten Film, bei dem schon der Titel („Näher als du denkst“, 28. Dezember) verrät, dass der Täter aus dem nächsten Umfeld stammt.

    Ohnehin verbergen die adretten Fassaden der hübschen Sommerhäuser ähnlich wie die schöne Landschaft diverse Abgründe. Deshalb gibt es nach dem Mord an einer jungen Frau auch gleich eine ganze Reihe Verdächtiger, allen voran ihren Freund, mit dem sie am Abend zuvor noch kräftig Krach hatte und der am nächsten Morgen noch so viel Restalkohol mit sich rumträgt, dass er sich an nichts erinnern kann. Als eine weitere Frau stirbt, sucht Anders nach Gemeinsamkeiten in der Vergangenheit der beiden Opfer, aber erst durch Zufall stößt er auf den Schlüssel zu diesem Fall.

    Bei aller Qualität der Filme, die von Anno Saul (Teil eins) und Christiane Balthasar (Teil zwei) sachlich und ohne jede Effekthascherei, aber hochkonzentriert inszeniert werden: Wie so oft in Produktionen, die im Ausland spielen, gelingt es nicht, Originalstimmen und Übersetzung stimmig zu vereinigen; die akustische Kombination klingt künstlich. Aber darüber kann man angesichts der Qualität der Filme getrost hinweghören. tpg.

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