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Der kleine Soldat

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Filmhandlung und Hintergrund

Jean-Luc Godards zweiter Film ist 1960 ein Kommentar zur Algerienpolitik der Regierung. Die Zensur verbot ihn wegen defätistischer Tendenzen, die die Jugend irreleite. Nach einer Welle von Attentaten, der Konferenz von Evian und dem Referendum für die Unabhängigkeit Algeriens wurde der Film 1963 freigegeben. Godard verstand ihn als Reflexion über einen Mann, der sich Zwängen entziehen will und zu denken beginnt....

Fotograf Bruno Forestier, Agent der OAS (eine aus fanatischen Algerienfranzosen bestehende Geheimorganisation von Partisanen) kommt nach Genf, um einen neuen Auftrag zu übernehmen. Er soll einen Radiokommentator ermorden. Bruno trifft auf Veronica (Anna Karina), schläft mit ihr, zögert mit dem Auftrag. Er wird des Doppelspiels verdächtigt. Veronica gesteht ihm, dass sie für die andere Seite arbeitet, aber jetzt zu ihm halten will. Als er den Auftrag erledigt hat, erfährt er, dass die OAS-Leute Veronica gekidnappt, gefoltert und getötet haben.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Jean-Luc Godards zweiter Film ist 1960 ein Kommentar zur Algerienpolitik der Regierung. Die Zensur verbot ihn wegen defätistischer Tendenzen, die die Jugend irreleite. Nach einer Welle von Attentaten, der Konferenz von Evian und dem Referendum für die Unabhängigkeit Algeriens wurde der Film 1963 freigegeben. Godard verstand ihn als Reflexion über einen Mann, der sich Zwängen entziehen will und zu denken beginnt. Es geht um Gewalt aus Gewehrläufen und mit der Kamera. Berühmt der Satz: „Das Kino ist die Wahrheit 24 mal in der Sekunde.“

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