Filmhandlung und Hintergrund

Die Geschichte einer "amour fou" zwischen einem deutschen Bundesgrenzschutzbeamten und einer ukrainischen Schleuserin.

Der BGS-Beamte Hans-Werner Müller wird an die ukrainisch-polnische Grenze versetzt, um die einheimischen Kollegen auf Westformat zu trimmen. Müller fühlt sich nicht wohl. Vor allem bedrückt ihn, dass sich seine Frau im fernen Berlin mit Trennungsabsichten trägt. Außerdem macht ihm sein wesentlich jüngerer deutscher Vorgesetzter, ein Karrierist vom Scheitel bis zur Sohle, am neuen Dienstort das Leben schwer. Besonders, nachdem eine schon lange gesuchte Fluchthelferin wieder entwischt. Müller will sich nicht geschlagen geben. Als er die junge Schleuserin wieder entdeckt, gerät seine brav verplante Beamtenwelt restlos durcheinander.

Alle Bilder und Videos zu Der Grenzer und das Mädchen

Darsteller und Crew

Videos und Bilder

Kritiken und Bewertungen

So werten die User ø 5,0
(1)
5
 
1 Stimme
4
 
0 Stimmen
3
 
0 Stimmen
2
 
0 Stimmen
1
 
0 Stimmen
So werten die Kritiker (1 Stimme)
5
 
0 Stimmen
4
 
0 Stimmen
3
 
0 Stimmen
2
 
0 Stimmen
1
 
0 Stimmen

Wie wertest Du? Klicke auf einen der Sterne:

Kritikerrezensionen

  • Der Grenzer und das Mädchen: Die Geschichte einer "amour fou" zwischen einem deutschen Bundesgrenzschutzbeamten und einer ukrainischen Schleuserin.

    Wie schon zuletzt bei „Zuckerbrot“ beschert uns Hartmut Schoen auch in dem Nachfolger „Der Grenzer und das Mädchen“ einen ungemein poetischen Film von begnadeter Bildkraft (Kamera: Gero Steffen). Wo „Zuckerbrot“ jedoch in ein märchenhaftes Ende mündet, kehrt Schoen mit dem „Grenzer“ auf den harten Boden der Realität zurück. Das mag an dem Thema EU-Osterweiterung liegen, für das Schoen einen zu interessieren vermag, auch und gerade weil er es so beiläufig erzählt. Er lässt es einfach nicht Überhand gewinnen, über die Geschichte vom Grenzer (unnachahmlich Axel Prahl) und der Schleuserin (herzerfrischend Margerita Breitkreiz), die die Geschichte eines Traums ist. Eines Traums den jeder kennt, der einem dem Alltag entrinnen lässt. Und am Ende ist doch wieder alles so, wie es immer war.

Kommentare