Filmhandlung und Hintergrund

Mehr melancholische denn muntere Menage-a-trois mit dem "Friends"-Star Jennifer Aniston.

Für unverantwortlich halten die KollegInnen Werbefachfrau Kate, weil sie keinen Mann hat. Also muß ein Schnappschuß mit Zufallsbekanntschaft Nick als Beweis für ein festes Verhältnis hinhalten. Prompt wird sie befördert und sogar Kollege Sam, der sich eigentlich nur für Verheiratete interessiert, beißt endlich an. Da will ihr Boss den „Verlobten“ persönlich kennenlernen.

Kate Mosley ist erfolgreich im Job, hat aber Pech bei den Männern. Als ihr Boss Mercer ihr eines Tages eröffnet, daß ihr berufliches Fortkommen von einer dauerhaften Beziehung abhänge, erfindet die junge Frau kurzerhand einen Verlobten: Nick. Diesen hat sie gerade zufällig auf einer Hochzeit kennengelernt. Das Täuschungsmanöver klappt, ihr Chef befördert sie postwendend. Und auch der Frauenheld Sam Mayfair wird zu Kates Freude endlich auf sie aufmerksam. Da aber bittet Mercer Kate, ihm und seiner Frau doch Nick einmal vorzustellen…

Mehr melancholische denn muntere Menage-a-trois mit dem „Friends“-Star Jennifer Aniston.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Der gebuchte Mann: Mehr melancholische denn muntere Menage-a-trois mit dem "Friends"-Star Jennifer Aniston.

    Kurz nach dem Bombenerfolg von „Die Hochzeit meines besten Freundes“ tritt eine ähnliche gelagerte Romantikkomödie an den US-Start. In der Hauptrolle einer erfolgreichen Karrierefrau mit verkorkstem Liebesleben schlüpft hier „Friends“-Star Jennifer Aniston, die zudem eine Vielzahl an Kostümen vorführen darf. Nun ist sie an der Reihe, sich auf der großen Leinwand zu beweisen, denn abgesehen von Courtney Cox („Scream“) konnten ihre ebenfalls vom Filmfieber befallenen Serienkollegen sich bislang nicht gerade perfekt ins Bild rücken.

    Ähnlich der Julia-Roberts-Komödie zeichnet sich der vom Sitcom-versierten Regisseur Glenn Gordon Caron in Zusammenarbeit mit den TV-trainierten Drehbuchautoren Arleen Sorkin und Paul Slansky verfaßte Plot nicht gerade durch überragende Glaubwürdigkeit aus. Erfahrungsgemäß ist das nur bedingt ein Manko, problematischer erweist sich da schon der spärliche Einsatz von Humor, der seichtes Schmunzelniveau kaum überschreitet und gerne zugunsten von auf die Tränendrüse drückender Sentimentalität vernachlässigt wird.

    Die Ungebundenheit der 28jährigen Werbefachfrau Kate (Aniston) wird in ihrer Agentur als Unverantwortlichkeit gewertet. Erst als ihre befreundete Arbeitskollegin Darcy (die interessante Illeana Douglas in einer Minirolle) sie darauf bringt, die Zufallsbekanntschaft Nick (Jay Mohr, der in „Jerry Maguire“ Tom Cruises Rivalen mimte, als gutherziger Engel von einem Mann) auf einem gemeinsamen Schnappschuß als ihren Verlobten auszugeben, ändern sich die Verhältnisse schlagartig. Nicht nur wird sie umgehend befördert, sondern der attraktive Kollege Sam (Kevin Bacon), der sich nur mit „belegten“ Frauen einläßt, beginnt endlich eine heißersehnte Affäre mit ihr. Problematisch wird die Geschichte erst, als ihr Boss den „Verlobten“ persönlich kennenlernen will… Alles kommt, wie es in einer dünngewobenen Hollywood-Fabrikation unweigerlich kommen muß: Der gute Nick verliebt sich unsterblich in die ihm gegenüber völlig gedankenlose Kate, und nach einigen moralisch lehrreichen Verwicklungen kommt es zum erwartungsgemäßen Happy End.

    Aniston bringt ihre sympathische TV-Persönlichkeit ein, und mit ihren beiden love interests Bacon und Mohr wird ausreichend Chemie erzeugt. Olympia Dukakis mimt in einer kleinen Rolle die kontrollierende Mutter, die sich nichts mehr wünscht als ein Enkelkind. Manche Szenen, wie das Finale in der Kirche, wirken arg gestellt, doch mit einem Start von 7,5 Mio. Dollar gab die mehr melancholische denn muntere Menage-à-trois an der Kinokasse ein ganz gutes Bild ab. ara.

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