Der eingebildete Kranke

  1. Ø 0
   1952
Der eingebildete Kranke Poster

Filmhandlung und Hintergrund

Der eingebildete Kranke: Hans J. König verlegt Molières berühmten Dreiakter von 1673 ins Bayern der 1950er-Jahre - mit entsprechendem Ergebnis.

Argan, der berühmteste Hypochonder der Welt, mutiert hier zum „Kranken“ im Bayernland, sein Arzt zum „Kurpfuscher“. Letztgenanntem liegt das Wohl seines „Patienten“ sehr am Herzen, ist der „eingebildete Kranke“ doch eine höchst lukrative Einnahmequelle. Diese droht nun zu versiegen, hat der süddeutsche Pflegefall doch nun einen Heiratskandidaten für seine hübsche Tochter ins Auge gefasst: einen Doktor der Medizin. Blöd nur, dass das Dickschädel-Dirndl schon einen anderen Hochzeiter für sich bestimmt hat…

Darsteller und Crew

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Molières letztes, vielleicht berühmtestes Bühnenstück hat Regisseur Hans J. König („Das Forsthaus in Tirol“) nach eigenem Drehbuch ins malerische Bayern verlegt und den populären Dreiakter zur krachledernen Schenkelklopfergaudi umgearbeitet. Die Personen verkommen hier zu Typen und selbst gestandene Schauspieler wie Joe Stöckel (Der Kranke) und Oscar Sima (Kurpfuscher) vermögen ihre Figuren nicht dem Klischee zu entreißen. Inge Egger („Fanfaren der Liebe“) als „Tochter“ hat nicht viel mehr zu tun als fesch auszusehen.

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