Filmhandlung und Hintergrund

Der letzte der existenzialistischen Gangsterfilme von Jean-Pierre Melville, wie alle eine schicksalsschwere Tragödie in einem mythisch überhöhten Universum. Die Austauschbarkeit von Gangstern und Polizisten wird durch die Rollenwahl von Alain Delon, Melvilles „Samourai“, als Kommissar endgültig thematisiert. Eingang in das Männeruniversum Melvilles findet nur Catherine Deneuve als eiskalter Todesengel, die im Krankenhaus...

Im Küstenort Saint-Jean-des-Monts überfällt die Bande von Simon während eines Sturms die Bank. Zur gleichen Zeit geht in Paris Kommissar Coleman einem Fall von Mord und Erpressung nach. In Simons Nachtclub treffen sich die alten Freunde Simon und Coleman mit Cathy, die sie beide lieben. Simon überfällt mit seinen Leuten einen Drogenkurier im Nachtexpress. Durch Verrat erfährt Coleman von Simons Aufenthalt und erschießt ihn, als der unbewaffnete Simon scheinbar zur Waffe greifen will.

Ein kühl geplanter Bankraub nähert Ganoven und Kommissar bis die Grenzen zwischen gut und böse verschwimmen. Brillant und formal überzeugend inszeniert von Regie-Meister Melville, mit einem begeisternden Alain Delon in der Hauptrolle.

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Kritikerrezensionen

  • Der letzte der existenzialistischen Gangsterfilme von Jean-Pierre Melville, wie alle eine schicksalsschwere Tragödie in einem mythisch überhöhten Universum. Die Austauschbarkeit von Gangstern und Polizisten wird durch die Rollenwahl von Alain Delon, Melvilles „Samourai“, als Kommissar endgültig thematisiert. Eingang in das Männeruniversum Melvilles findet nur Catherine Deneuve als eiskalter Todesengel, die im Krankenhaus einem Gangster die Todesspritze setzt. Formal außergewöhnlich in Farbdramaturgie, Tonmontage und Ritualisierung.

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