Filmhandlung und Hintergrund

Böse TV-Komödie um die PISA-Studie.

Der Gesamtschullehrer Gustav Kilian steht wegen seiner unorthodoxen Lehrmethoden kurz vor dem Rauswurf. Doch als vier seiner Schüler die ersten Plätze der neuesten Pisa-Studie belegen, schwärmen alle plötzlich von der „Methode Kilian“.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Der beste Lehrer der Welt: Böse TV-Komödie um die PISA-Studie.

    Ein Fernsehfilm zum Pisa-Schock war längst überfällig. Lars Becker inszeniert die Schul-Komödie unverkrampft und mit einem sehenswerten Schauspieler-Ensemble um Uwe Ochsenknecht.

    Keine Tests, keine Noten, aber dafür schon mal mit den Schülern eine Zigarette rauchen oder Wodka trinken - dass der Lehrer Gustav Kilian (Uwe Ochsenknecht) an der Kaspar-Hauser-Gesamtschule aneckt, ist kein Wunder. Wenn es nach dem Schulleiter Dr. Liebstock (Gustav Peter Wöhler) ginge, würde er ihn lieber früher als später an die Luft setzen. Doch gerade als Gustav Kilian tatsächlich kurz vor dem Rauswurf steht, kommt die Ministerialbeamtin Friederike Schelle (Natalia Wörner) mit einer überraschenden Nachricht vom Bildungsministerium: vier seiner Schüler belegen in der neuesten internationalen Pisa-Studie die Plätze eins bis vier! Plötzlich schwärmen alle von der „Methode Kilian“ und der ungeliebte Pauker gilt als „bester Lehrer der Welt“. Doch sein ehrgeiziger Kollege Doktor Schütze-Lopez (Oscar Ortega-Sanchez) glaubt nicht so recht an das Ergebnis und forscht nach. Bald droht der nächste Pisa-Schock.

    Regisseur Lars Becker inszeniert seine erste reine Komödie nach seinem Quotenerfolg „Das Gelbe vom Ei“ (1998) schwungvoll und mit leichter Hand. Uwe Ochsenknecht ist in Topform und verkörpert die Rolle des unkonventionellen Paukers sehr glaubwürdig. Ihm zur Seite stehen ebenfalls überzeugende Schauspieler wie Nina Proll, Gustav Peter Wöhler oder Natalia Wörner; auch die Schüler sind u.a. mit Ahmad Zarabi, Miriam Morgenstern und Sergej Moya gut besetzt. Schade nur, dass der Geschichte (Drehbuch: Dieter Bongartz) etwa nach der Hälfte des Films zusehends die Luft aus geht; gerade der Story-Twist am Ende ist nicht sehr überzeugend. Was bleibt, ist das liebevoll gezeichnete Portrait eines Lehrers, der die Schüler fit für das Leben - und nicht nur für die Schule - machen will. Und natürlich einige gute Ideen für die Reform des Schulwesens, die nach dem Motto „Lern-Lust statt Pisa-Frust“ auch im wirklichen Leben Schule machen könnten. sw.

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