Der 200-Jahre-Mann Poster
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Filmhandlung und Hintergrund

Der 200-Jahre-Mann: Rührselige Roboterstory, in dem Robin Williams mehr Herz als Humor zeigt.

Haushaltsroboter Andrew steht bei Familie Martin in Dienst. Andrew empfindet Emotionen und ist besonders der kleinen Tochter Little Miss treu ergeben. Zwölf Jahre später heiratet sie, obwohl ihr Herz eigentlich Andrew gehört. Wissenschaftler Rupert Burns verhilft ihm Jahre später zu einem menschlich aussehenden Körper. Nun lernt er Portia, die Enkeltochter von Little Miss kennen.

Anfang 2000 von der Familie Martin erworben, stellt sich sehr schnell heraus, dass der Roboter NDR 114, genannt Andrew, viel mehr ist als nur eine praktische Haushaltshilfe. Ein „Fehler“ im System hat nämlich zur Folge, dass der Android neue Informationen zu speichern und sofort entsprechend umzusetzen versteht. Je mehr Andrew also „lernt“, desto menschlichere Züge nimmt er an. Und je menschlicher er wird, desto größer wird sein Freiheitsstreben. So ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass Andrew eines Tages beschließt, Mensch zu werden…

Roboter NDR 114, genannt Andrew, wächst über seine Rolle als Haushaltshilfe hinaus, wird immer menschlicher und beschließt daher, Mensch zu werden. Eine makellose und vergnügliche Unterhaltung, die philosophische Themen in den Mittelpunkt stellt, wird hier geboten.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Nach „Mrs. Doubtfire – Das stachelige Kindermädchen“ und „Neun Monate“ arbeiten Regisseur Chris Columbus („Kevin – Allein zu Haus“) und Komiker Robin Williams („Patch Adams“) zum dritten Mal zusammen. Einmal mehr dient San Francisco und Umgebung als pittoreske Kulisse, wobei das vertraute Stadtbild mit futuristischen Zusätzen aufgepeppt wurde, um dem Sicfi-Element der rührseligen Roboterstory zu entsprechen. Williams bleibt hier seinem neuen Trend von spirituell angehauchten Rollen treu und mimt seinen menschelnden Maschinenmann mit mehr Herz als Humor.

    Columbus‘ Tage, in denen er sich vergnügt in sadistischem Slapstick erging, scheinen vorüber. Stattdessen widmet er sich einer ambitionierten Geschichte, um die Definition von Menschlichkeit und den damit verbundenen Themen von Identitätsfindung, Altern und Sterblichkeit. Das Drehbuch basiert sowohl auf der gleichnamigen Kurzgeschichte von 1976 (anläßlich der 200-Jahr-Feier der USA geschrieben) des renommierten Science-fiction-Autors Isaac Asimov als auch dem Roman „The Positronic Man“, den Asimov mit Robert Silverberg verfaßte. Asimov war der erste, der damals einen Roboter in einem positiven Licht zeichnete und ihn mit einem Moralkodex versah – ein vorherrschendes Thema auch des bisweilen arg menschelnden Filmes. Es geht um den Haushaltsroboter Andrew (Williams), der „in der nahen Zukunft“ bei der wohlhabenden Familie Martin zum Einsatz gebracht wird. Sein Herr und Meister ist der von ihm stets als „Sir“ adressierte Mr. Martin (Sam Neill), der schon bald feststellt, daß sein Roboter einzigartige Kennzeichen von Kreativität und Wissensdurst an den Tag legt. Damit nicht genug, Andrew empfindet Emotionen und ist besonders der kleinen Tochter Little Miss treu ergeben. Zwölf Jahre später – die Sprünge über den Zeitraum von 200 Jahren fallen manchmal ein wenig unvermittelt aus – heiratet die erwachsene Little Miss in Gestalt von Embeth Davidtz, obwohl ihr Herz eigentlich Andrew gehört. Es folgt die Emanzipation des sich nach Freiheit sehnenden Roboters, der mit seinen kunstvollen Uhren inzwischen ein Vermögen angesammelt hat. Er macht sich auf den langen Weg, gleichartige Modelle zu lokalisieren – ohne Erfolg. Zurück in San Francisco – die computergenerierte Zukunftsvision kann sich sehen lassen – trifft er auf Wissenschaftler Rupert Burns, der ihm zu einem menschlich aussehenden Körper verhilft. Nun lernt er Portia, die Enkeltochter (wieder Davidtz) der mittlerweile gealterten Little Miss kennen und lieben. Sie steht kurz davor, einen anderen zu heiraten, doch Andrew läßt diesmal nicht so schnell locker.

    Die erste Stunde gestaltet sich im Stile relativ konventioneller Familienunterhaltung, die vor allem durch den Sightgag von Williams im Ganzkörperkostüm eines Roboters besticht, das Gesicht und Augen bedeckt. Später schlägt der Film einen nachdenklicheren, melodramatischeren Ton an, als Andrew, mit allen innernen (und äußeren) Organen ausgestattet, vor einem internationalen Ratsausschuß darum kämpft, als Mensch und nicht als Maschine eingestuft zu werden. Dafür ist er sogar bereit, seine Unsterblichkeit aufzugeben. In den USA mit 8,3 Mio. Dollar ein wenig unter Wert angelaufen, sollte sich ein ansehnlicher US-Erfolg im Lauf der Weihnachtssaison noch einstellen. Williams‘ Popularität, die interessante Grundidee und die aufwendigen Spezialeffekte sind jedenfalls Argumente, auf denen sich bauen läßt. ara.

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