Deep in the Woods - Allein mit der Angst

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Filmhandlung und Hintergrund

Deep in the Woods - Allein mit der Angst: Hochglanz-Teenhorror aus Frankreich, der mit Märchengrusel und Kinomystery auf Publikumsfang geht.

Tief im Wald, in einem einsam gelegenen Schloss führt ein befreundetes Jungschauspieler-Quintett „Rotkäppchen und der Wolf“ für einen Baron und seinen seltsamen, verstörten Sohn auf nachdem ihnen der Jagdaufseher einen unfreundlichen Empfang bereitet hat. Nach dem Auftritt und einem unangenehmen Abendessen feiern die fünf mit ungutem Gefühl und wollen im Wald frische Luft schnappen….

Baron Axel de Fersen lädt fünf junge Schauspieler auf sein Schloss ein, wo sie für seinen Enkel Rotkäppchen aufführen sollen. Die Mimen schwanken zwischen Freude über den leichten, gut bezahlten Job und wachsender Skepsis, als sie durch den tiefen Wald zur abgelegenen Residenz des Adeligen fahren. Schon bald nach ihrer Ankunft mehren sich die Anzeichen dafür, dass sie auf dem riesigen Anwesen nichts Gutes erwartet. Da verschwindet der Baron eines Nachts spurlos, und ein als Wolf verkleideter Fremder beginnt, sein blutiges Unwesen zu treiben…

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Darsteller und Crew

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Kritikerrezensionen

  • Ein aparter Horror-Erstling aus Frankreich, in dem fünf junge Schauspieler in ein einsames Schloss mitten im Wald eingeladen werden, um dort ihre Bühnenversion von „Rotkäppchen und der Wolf“ aufzuführen. Märchengrusel und Kinomystery komponiert Regisseur und Drehbuchautor Lionel Delplanque zu flottem Genre-Schrecken á la „Freitag, der 13.“ oder „Scream“ – reizvoll fürs Stammpublikum.

    Nicht nur bei uns, sondern auch in Frankreich scheinen junge Regisseure Hollywood-Vorbildern nachzueifern. Lionel Delplanque ist 27 und ein begabter Epigone. Seine Bilder (Kamera: Denis Rouden) vermitteln in den oft harten, aber immer genau nuancierten Licht-Schatten-Kontrasten intensive Momente des Grauens und plötzlichen Erschreckens. Die Story selbst ist nicht frei von Vorhersehbarem und Déjà-vu-Erlebnissen, so dass sich Genre-Fans in ihr fast heimisch fühlen können.

    Mit einer Märchenstunde beginnt der Film: eine Mutter liest ihrem Kind vor dem Einschlafen „Rotkäppchen“ vor, und man weiß: das kann nur böse enden. Tut es auch, denn der böse Wolf lässt nicht lange auf sich warten. Nach diesem aufmunternden Vorspiel ist man nicht besonders geneigt, sich der fröhlichen Stimmung des jungen Schauspieler-Quintetts auf der Fahrt zu einem Baron auf dessen Schloss ungetrübt hinzugeben. Sophie, Jeanne, Mathilde, Wilfried und Mathieu sollen dort das berühmte Grimmsche Märchen spielen. Sie träumen schon vom märchenhaften Erfolg, als ihnen der Jagdaufseher (Denis Lavant) ein eher abweisendes Willkommen entbietet. (hätten sie die Filme „Die Liebenden von Pont Neuf“ und „Tuvalu“ gesehen, wären sie gleich auf der Hut gewesen.) Der Schlossherr selbst ist freundlich, aber höchst merkwürdig, sein kleiner Enkel stumm und verstört. Die beiden sind das einzige Publikum, und beim anschließenden Abendessen fließt erstes Blut. Ab sofort sind die sich überstürzenden Ereignisse nicht mehr aufzuhalten, und Deplanque inszeniert auf Teufel komm raus eine Unheimlichkeit nach der anderen, steigert Thrillerspannung und verbreitet Angst und Schrecken auf und vor der Leinwand. Der Baron liegt erstochen im Bett, und die Leiche ist im nächsten Moment verschwunden. Die Jungschauspieler vergnügen sich im Schloss, spazieren im Wald, verlieren und suchen einander, bis sie die erste brutal gemeuchelte Tote finden. In klassischer B-Picture-Tradition geht der Horror weiter, die Frage nach den oder dem üblichen Verdächtigen verdichtet sich mehr und mehr – Delplanques Morde sind deftig. Vor seinen amerikanischen Vorbildern muss der Film sich nicht zu tief im Wald verstecken, die Variante á la francaise hat schöne visuelle Reize. fh.

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