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Das Schneckenhaus

  

Filmhandlung und Hintergrund

TV-Horror um ein Mietshaus, in dem merkwürdige Dinge geschehen...

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Kritiken und Bewertungen

4,3
3 Bewertungen
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Kritikerrezensionen

  • Das Schneckenhaus: TV-Horror um ein Mietshaus, in dem merkwürdige Dinge geschehen...

    Tolle Schauspieler und eine im Ursprung höchstinteressante Geschichte helfen nicht darüber hinweg, dass dieser mit Spannung erwartete Film ins Bodenlose kippt.

    Als „Geisterhaus-Melodram“ bezeichnet der verantwortliche HR „Das Schneckenhaus“. Das „Melo“ ist dann aber doch eine Untertreibung, das Schicksal der beiden Hauptfiguren Katharina und Laura (Mutter und Tochter, perfekt besetzt mit Andrea Sawatzki und Laura Charlotte Syniawa) ist pures Drama. Als Drama erweist sich aber auch die enorme Fallhöhe, die der Film durch seine lange Zeit eingehaltene fast schon klassische Fernsehspiel-Erzählweise erreicht, und wie vorbehaltlos er im Schlussakt über die Klippe springt. Selten hat man im deutschen Fernsehen einen Film derart kippen sehen. Die Idee, am Halloween-Abend dem Fernsehpublikum ein mysteriöses Schauermärchen vorzusetzen, ist durchaus charmant. Hilfreicher wäre es wohl gewesen, das Unterfangen mit einer gewissen Portion Ironie anzugehen. Regisseur Florian Schwarz und Autor Proehl haben eine ganze Menge schöner Ideen zusammen getragen, anders jedoch als bei ihrem wunderbaren Vorgänger „Katze im Sack“ bekommen sie diese Ideen nicht zu einem einheitlichen Ganzen zusammengefasst. Herrliche Einfälle, wie das optische Spiel mit der Videoüberwachung, Verweise auf „Dorian Gray“ oder den italienischen Architekten Piranesi und seine „Kerker-Theorie“ (das Architektur- und das Geländemodell, denen die Türen bzw. Ausgänge fehlen), bleiben Stückwerk. Weil „Schneckenhaus“ das Schicksal seiner Figuren anfänglich so ernsthaft erzählt, wirkt der Übertritt der Geschichte in eine Untoten-Messe so enttäuschend. fra.
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