Filmhandlung und Hintergrund

Thriller um eine Familie im Zeugenschutzprogramm.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Das Programm: Thriller um eine Familie im Zeugenschutzprogramm.

    Der dreistündige Film erzählt schlüssig und jederzeit spannend von den inneren und äußeren Bedrohungen einer Familie im Zeugenschutz.

    Dank einschlägiger Filme wissen die meisten Zuschauer, wie ein Zeugenschutzprogramm funktioniert: Ein Mann oder eine Frau sollen gegen einen mächtigen Verbrecher aussagen und müssen in Sicherheit gebracht werden. Weil auch die Angehörigen in Gefahr sind, wird die Familie mit neuer Identität versehen und an einen sicheren Ort gebracht. Soweit ist das Sujet dieses Thrillers mit dem schlichten Titel „Das Programm“ bekannt, zumal Grimme-Preisträger Holger Karsten Schmidt die Erwartungen erfüllt: Selbstredend kann sich die Familie trotz diverser Ortswechsel nie sicher vor den Killern des Gangsters fühlen, und natürlich kommt es irgendwann zu einer Schießerei, die Till Endemann angemessen packend inszeniert hat. Reizvoll und sehenswert aber ist der Film vor allem aus einem anderen Grund: Die Flucht findet auf einer sehr fragilen Basis statt. Die Spannungen zwischen den Familienmitgliedern resultieren keineswegs nur aus dem Druck von außen: Simon Dreher (Benjamin Sadler) wird verdächtigt, das Schwarzgeld eines russischen Mafioso gewaschen zu haben. Das LKA will ihn aus der Schusslinie nehmen, aber er lehnt ab; bis tatsächlich auf ihn geschossen wird. Personenschützerin Ursula Therm (Nina Kunzendorf) bringt den Banker und seine Familie in Sicherheit; aber Tochter Lona (Paula Kalenberg) ist frisch verlobt, und Ehefrau Rieke (Stephanie Japp) hatte sich gerade entschlossen, ihren Mann zu verlassen. Dank dieser komplexen emotionalen Ausgangslage gelingt es Schmidt und Endemann scheinbar mühelos, die Spannung über knapp 180 Minuten zu halten. Geschickt eingefädelt ist auch der Schlussknüller, mit dem der Autor eine alte Spielerdevise beherzigt: Wenn man am Ende ein Ass aus dem Ärmel schütteln will, muss man es vorher hineingesteckt haben. tpg.

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