1. Kino.de
  2. Filme
  3. Das Monster

Das Monster

   Kinostart: 01.06.1995
zum Trailer

Filmhandlung und Hintergrund

Mit der Empfehlung, in seinem Entstehungsland mit rund sechs Mio. Zuschauern selbst „Jurassic Park“, „Der König der Löwen“ und „Forrest Gump“ an der Kinokasse hinter sich gelassen zu haben, kommt der letztjährige Komödienhit aus Italien nun nach Deutschland, um in diesem Sommer auch jenseits des Brenners für Furore zu sorgen. „Das Monster“ ist ein rasanter Verwechslungskrimispaß, der völlig auf Roberto Benigni...

Kleinganove Loris schlägt sich mit den unterschiedlichsten Tricks durchs Leben. Eines Tages wird er aufgrund einiger haarsträubender Verwechslungen für einen gefährlichen Sexualverbrecher gehalten. Der Polizeichef und sein psychologischer Berater hecken eine Falle aus. Eine attraktive Polizistin soll als Köder dienen, um das „Monster“ dingfest zu machen.

Bilderstrecke starten(8 Bilder)
Alle Bilder und Videos zu Das Monster

Darsteller und Crew

Videos und Bilder

Kritiken und Bewertungen

5,0
2 Bewertungen
5Sterne
 
(2)
4Sterne
 
(0)
3Sterne
 
(0)
2Sterne
 
(0)
1Stern
 
(0)

Wie bewertest du den Film?

Kritikerrezensionen

  • Mit der Empfehlung, in seinem Entstehungsland mit rund sechs Mio. Zuschauern selbst „Jurassic Park“, „Der König der Löwen“ und „Forrest Gump“ an der Kinokasse hinter sich gelassen zu haben, kommt der letztjährige Komödienhit aus Italien nun nach Deutschland, um in diesem Sommer auch jenseits des Brenners für Furore zu sorgen. „Das Monster“ ist ein rasanter Verwechslungskrimispaß, der völlig auf Roberto Benigni zugeschnitten ist. Während der Paradekomiker in seiner Heimat als Volksheld verehrt wird, konnte das Interesse des deutschen Publikums bislang noch nicht geweckt werden. Benigni, der schon unter Fellini („Die Stimme des Mondes“) und Jim Jarmusch („Down By Law“) spielte, hatte weder mit dem seinerzeit erfolgreichsten italienischen Film aller Zeiten (vor „Das Monster“, mit dem Benigni wiederum Rekorde aufstellte), „Zahnstocher Johnny“ (1992), noch in Blake Edwards‘ „Der Sohn des rosaroten Panthers“ allzugroßen Erfolg außerhalb Italiens. Neben den Funktionen eines Coproduzenten, Coautors und Regisseurs hat Roberto Benigni auch wieder die Hauptrolle in „Das Monster“ übernommen. Als verklemmter Außenseiter Loris zieht er denn auch alle Register seines komödiantischen Könnens. Mit dem verknautschten Gesicht, dem unnachahmlich schlaksigen Gang und dem für ihn typischen Mienenspiel, das stets zwischen dümmlicher Naivität und bauernschlauer Gerissenheit hin- und herpendelt, versteht es der Italo-Spaßvogel in nahezu jeder Szene, die Lacher auf sich zu vereinen. Das Drehbuch will es, daß dieser Loris durch einen dummen Zufall mit einem Sexualverbrecher verwechselt wird, der mehrere Morde auf seinem Konto hat. Nun setzt der eifrige Polizeichef alles daran, den Killer auf frischer Tat zu ertappen. Dabei stehen ihm ein Meister der Tiefenpsychologie (herrlich überdreht: Michel Blanc) und eine attraktive Polizistin (Benignis Dauerpartnerin Nicoletta Braschi), die als Lockvogel dient, zur Seite. Nach einer schier endlosen Kette von Verwechslungen wird schließlich der wahre Mörder gefunden - und die hübsche Gesetzeshüterin hat sich längst in den liebenswerten Tolpatsch verliebt. In „Das Monster“ gibt es kaum eine Sekunde, in der nicht ein neuer Gag ausprobiert wird. Obwohl längst nicht jede Pointe stimmt und mancher Witz einem Holzhammer gleich auf das Publikum trifft, enthält diese turbulente Komödie immer noch genügend interessante Ideen. Besonders gelungen ist beispielsweise die Supermarkt-Sequenz, in der es Benigni schafft, sämtliche Alarmanlagen zu aktivieren. Obwohl der Komiker Dreh- und Angelpunkt der Handlung ist, versäumt er es nicht, seinen Costars zuweilen das Terrain zu überlassen. So ist „Das Monster“ keine ermüdende One-Man-Show, sondern ein kunterbunter (wenn auch ein wenig langer) Dauerulk, der sich im Fahrwasser von momentan angesagten Komödien wie „Dumm und Dümmer“ durchaus seine Erfolgschancen ausrechnen darf. lasso.

Kommentare