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Het Meisje en de Dood: Tragische Liebesgeschichte über fünf Jahrzehnte, die mit aufregenden Bildern in den Bann zieht.

Handlung und Hintergrund

Zu Anfang des Jahrhunderts trifft der nach Paris reisende mittellose Medizinstudent Nicolai in einem Hotel auf die schöne Kurtisane Elise, die von einem alten Graf, der auch der Besitzer des Hotels ist, ausgehalten wird. Nicolai gerät in den Bann der von einer schweren Vergangenheit gekennzeichneten jungen Frau und bleibt, doch die Hoffnung auf ein Rendezvous zerschlägt sich. Immer wieder, zuletzt als reicher Arzt, kehrt er ins verfallende Hotel zurück, kann aber die an Tuberkulose erkrankte Todgeweihte nicht retten.

Besetzung und Crew

Regisseur
  • Jos Stelling
Produzent
  • Clea de Koning,
  • Heino Deckert
Co-Produzent
  • Jos Stelling
Darsteller
  • Sylvia Hoeks,
  • Dieter Hallervorden,
  • Leonid Bichevin,
  • Renata Litwinowa,
  • Sergei Makowezki,
  • Svetlana Svetlichnaya,
  • Maxim Kovalevski,
  • Friederike Frerichs,
  • Henri Garcin,
  • Jim van der Woude,
  • Roman Kohnle,
  • Paul Schlase,
  • Ulrich Anschütz,
  • Matthias Hummitzsch,
  • Eva-Maria Kurz
Drehbuch
  • Jos Stelling,
  • Bert Rijkelijkhuizen
Musik
  • Bart van de Lisdonk
Kamera
  • Goert Giltay
Schnitt
  • Bert Rijkelijkhuizen
Ton
  • Bert Rijkelijkhuizen

Bilder

Kritikerrezensionen

  • Das Mädchen und der Tod: Tragische Liebesgeschichte über fünf Jahrzehnte, die mit aufregenden Bildern in den Bann zieht.

    Tragische Liebesgeschichte über fünf Jahrzehnte, die mit aufregenden Bildern in den Bann zieht.

    Russische Seelenlandschaften, Melancholie, Weltschmerz und morbide Dekadenz kennzeichnen das Liebesdrama des niederländischen Regiemeisters Jos Stelling („Der Illusionist“, „Der Weichensteller“, „Der fliegende Holländer“). In diesem Fall kreist der Meister des Schattenspiels um eine sich über fünf Jahrzehnte erstreckende tragische Liebe, die unerfüllt bleibt und erst im Tod ihren Sehnsuchtsort findet. Zu Anfang des Jahrhunderts trifft der nach Paris reisende mittellose Medizinstudent Nicolai (Leonid Bichevin) in einem Hotel auf die schöne Kurtisane Elise (Shooting Star Sylvia Hoeks aus Stellings „Duska“, 2007), die von einem alten Graf (Dieter Hallervorden), der auch der Besitzer des Hotels ist, ausgehalten wird.

    Nicolai gerät in den Bann der von einer schweren Vergangenheit gekennzeichneten jungen Frau und bleibt, doch die Hoffnung auf ein Rendezvous zerschlägt sich. Immer wieder, zuletzt als reicher Arzt, kehrt er ins verfallende Hotel zurück, kann aber die an Tuberkulose erkrankte Todgeweihte nicht retten. In der Rahmenhandlung kehrt Nicolai als alter Mann mit den Titelgebenden Puschkin-Gedichten an Elises Grab zurück. Stelling inszeniert das als Meister gewagter tief dunkler Bilder mit viel Sinn für das verfallene Hotel, das auch als Sanatorium und Bordell dient. Aus den durchweg kompetenten Schauspielern ragt Dieter Hallervorden heraus, der als Bösewicht mit Krückstock vortrefflich einen alternden Wüstlings zelebriert und bei einem Kostümfest mit schicksalhaftem Kartenspiel gegen den jungen Nicolai antritt. Eine Perle des Arthouse-Kinos. ger.
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