Filmhandlung und Hintergrund

Skandalfilm, der am Schicksal einer Edelprostituierten die Doppelmoral der Wirtschaftswunderzeit bloß legt.

Als die attraktive Rosemarie Nitribitt den Geschäftsmann Hartog kennen lernt und ihm ein paar unbeschwerte Stunden bereitet, bildet dies den Anfang ihrer Karriere als Edelprostituierte. Neben der großzügigen Entlohnung für ihre Dienste versteht sie es auch, die ihren Kunden entlockten Geschäftsgeheimnisse zu Geld zu machen. Rosemarie genießt ihr luxuriöses Leben in vollen Zügen, bis es durch ihre Ermordung ein jähes Ende findet. Der Mord bleibt ungeklärt.

Die Ermordung von Rosemarie Nitribitt im Jahre 1957 war die Grundlage dieses mit Witz und Charme inszenierten Films, der in erster Linie Kritik am Wirtschaftswunder übt. Ein Klassiker, der in seiner Zeit nicht unumstritten war.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Das Mädchen Rosemarie: Skandalfilm, der am Schicksal einer Edelprostituierten die Doppelmoral der Wirtschaftswunderzeit bloß legt.

    Rolf Thieles Skandalfilm aus den späten fünfziger Jahren, der auf dem tatsächlichen Fall der ungeklärten Ermordung der Frankfurter Edelprostituierten Rosemarie Nitribitt beruht und seinerzeit die Massen in die Kinos lockte. Die satirische Abrechnung mit der Wirtschaftswunderzeit präsentiert die von Nadja Tiller verkörperte Nitribitt als aufstrebende, unmoralische Unternehmerin, die schließlich den Industriebossen zur Last fällt. Zur kritischen Untermalung der Handlung tragen Kabaretteinlagen von Jo Herbst, Hanne Wieder und Mario Adorf bei. 1996 entstand ein von Bernd Eichinger inszeniertes TV-Remake gleichen Titels.

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