Filmhandlung und Hintergrund

Asia Argentos Verfilmung von J.T. Leroys autobiographischem Kultroman über einen Jungen, der mit seiner drogenabhängigen Mutter on the road eine Härte nach der anderen zu bestehen hat.

Der siebenjährige Jeremiah wird von seiner blutjungen, drogenabhängigen Mutter Sarah aus dem Pflegeheim geholt und begibt sich mit ihr auf eine ziellose Odyssee durch das amerikanische Hinterland. Er sieht mit an, wie Sarah Drogen nimmt, sich als Truckstop-Prostituierte herumschlägt und auch sonst beliebig Sex mit Männern hat, die sie anschließend vermöbeln. Mal zieht sie dem Jungen Frauenkleider an, mal vergisst sie ihn an Autobahnrastplätzen. Aber Jeremiah lässt sich nicht brechen, egal wie viel Schlimmes ihm angetan wird.

Der kleine Jeremiah ist gerade sieben Jahre alt, als ihn das zuständige Sozialamt dem Schoß der fürsorglichen Adoptionsfamilie entreißt und in die Obhut seiner leiblichen Mutter, einer vagabundierenden, drogensüchtigen und mental instabilen Hure, verbringt. Die entführt den Dreikäsehoch auf eine traumatöse Odyssee durchs Land, in deren Verlauf der sensible Knabe Bekanntschaft mit allen Arten von Drogen macht, sexuell missbraucht wird, aus Mülleimern speist und Zeuge von allerhand sonstigen Greueln wird.

Unter der Obhut seiner Mutter, der durchgeknallten Drogenhure, erlebt der kleine Jeremiah Abenteuer auf den Straßen Amerikas. Nachtschwarzes Familiendrama, stark gespielt und inszeniert von Asia Argento.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Das Herz ist eine hinterlistige Person: Asia Argentos Verfilmung von J.T. Leroys autobiographischem Kultroman über einen Jungen, der mit seiner drogenabhängigen Mutter on the road eine Härte nach der anderen zu bestehen hat.

    Asia Argentos Verfilmung von J.T. Leroys autobiographischem Kultroman galt 2004 im Vorfeld des Festivals von Cannes als einer der potenziellen Events in der Nebenreihe Un certan régard, entpuppte sich dort allerdings als eitle Aneinanderreihung von stolz zur Schau getragenen White-Trash-Klischees, die nie die angestrebte transgressive Wirkung entfalten konnten, sondern letztlich eine perverse und abgeschmackte Nummernrevue mit zahllosen Gastauftritten blieb, in der sich Hollywoods Rich Kids als ungewaschene und verdorbene Schlimmfinger gefallen konnten.

News und Stories

  • DVD-Editorial vom 17.07.2007

    Kleinere DVD-Label veröffentlichen oftmals recht skurille DVDs. Wie wäre es z.B. mit einer DVD über Penisverlängerung? Wer noch nicht genügend Spam-E-Mails in seinem Postfach dazu hat, kann sich dieser emens wichtigen Angelegenheit nun auch per DVD widmen. Beim Stichwort „Länge“ fällt übrigens die Laufzeit der Scheibe auf - rund 20 Minuten kann man nun wirklich nicht gerade als Überlänge bezeichnen - oder...

    Ehemalige BEM-Accounts  

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