Filmhandlung und Hintergrund

Luis Buñuels und Salvador Dalís zweiter und letzter gemeinsamer Film verfehlte sein Ziel nicht: er rief eine so große Empörung hervor, daß die Premierengäste das Kino demolierten und die Polizei kurz darauf den Film verbot. Erst fünfzig Jahre später, 1981, wurde er wieder aufgeführt. Buñuel wollte nicht nur bürgerliche Tabus brechen, er attackierte auch Staat und Kirche, und parodierte außerdem die gängigen...

Drei Prologe zeigen die Eigenheiten des Skorpions, eine in dem Kampf ziehende Räuberbande und Bischofsskelette, die nur noch durch ihr Ornat zusammengehalten werden. Es folgt eine Szene über die Grundsteinlegung Roms, die von einem sich im Matsch wälzenden Liebespaar gestört wird. Aufnahmen von Rom und dem Vatikan leiten zu einer Feier im Haus eines Marquis über, während der ein Kind und ein Hausmädchen sterben, was die Anwesenden aber nicht stört. Den Abschluß bilden drei Lustgreise, die ein Schloß verlassen, wobei einer von ihnen in der Maske von Christus zurückkehrt, um ein Mädchen umzubringen.

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Kritikerrezensionen

  • Luis Buñuels und Salvador Dalís zweiter und letzter gemeinsamer Film verfehlte sein Ziel nicht: er rief eine so große Empörung hervor, daß die Premierengäste das Kino demolierten und die Polizei kurz darauf den Film verbot. Erst fünfzig Jahre später, 1981, wurde er wieder aufgeführt. Buñuel wollte nicht nur bürgerliche Tabus brechen, er attackierte auch Staat und Kirche, und parodierte außerdem die gängigen Filmgenres seiner Zeit. Die Enttarnung alles Verlogenen nahm er mit der Hilfe einer konsequenten Dramaturgie, die die verschiedensten Szenen nachvollziehbar miteinander verknüpft, und seiner virtuosen Bild-und Tonschnittechnik erfolgreich im Angriff.

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