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Das freiwillige Jahr

   Kinostart: 06.02.2020

Das freiwillige Jahr: Präzise beobachtete, leise Komödie um eine Vater-Tochter-Beziehung und die gegensätzlichen Erwartungen vom Leben.

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Filmhandlung und Hintergrund

Präzise beobachtete, leise Komödie um eine Vater-Tochter-Beziehung und die gegensätzlichen Erwartungen vom Leben.

Jette soll auf Wunsch ihres Vaters Urs nach dem Abitur für ein freiwilliges Jahr ins Ausland, um dort Erfahrungen machen zu können, die er nie machen durfte, sich aber gewünscht hatte. Doch Jette will lieber mit ihrem Freund Antonio zusammen bleiben. Sie lässt den Flug sausen und verstcekt sich mit Mario vor ihrem Vater.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Das freiwillige Jahr: Präzise beobachtete, leise Komödie um eine Vater-Tochter-Beziehung und die gegensätzlichen Erwartungen vom Leben.

    Überfürsorglicher Vater will widerspenstige Tochter zu ihrem Glück drängen in diesem Autorenfilm aus der Berliner Schule.

    Vom Wettbewerb des Filmfestivals in Locarno zum FilmMittwoch der ARD: Immer mal wieder, wenn auch viel zu selten, mogelt sich ein eigensinnig anders erzählter Film auf den sonst konventioneller geplotteten Sendeplatz. Ulrich Köhler („Bungalow“, „Schlafkrankheit“) und Henner Winckler („Lucy“), beide renommierte und auf Festivals geschätzte Vertreter der sogenannten Berliner Schule, fungieren bei ihrem ersten Fernsehfilm als Co-Autoren und -Regisseure. Beide kennen sich und Kameramann Patrick Orth („Toni Erdmann“) schon aus Studienzeiten von der HfbK Hamburg und hatten Lust auf eine Doppelregie. Wie genau der Film von dieser Konstellation profitiert hat, bleibt ihr Geheimnis. Entstanden ist ein präzises Porträt eines eher passiv aggressiven Konflikts zwischen Tochter Jette (wie gemacht für ihre erste Hauptrolle: Maj-Britt Klenke) und ihrem sozial engagierten und in seiner fürsorglichen Dominanz übergriffigen Vater Urs (Sebastian Rudolph füllt seine nervige Rolle perfekt aus), der sein gerade erwachsen gewordenes Küken aus der Provinz zu einem freiwilligen sozialen Jahr in die weite Welt schicken möchte. Kleinere Verwicklungen auf dem Weg zum Flughafen führen dazu, dass Jette lieber voll verliebt daheim bleibt, sich vor ihrem Vater versteckt und ihr eigenes Glück sucht. Das ist alles so beiläufig, alltäglich und glaubwürdig erzählt und inszeniert, als würde man den Nachbarn beim Streiten zusehen. Herkömmlichen Erzählkonventionen und Erwartungshaltungen wollen die kurz hingeworfenen Szenen nicht entsprechen, und doch entwickeln sie einen spannenden Sog. Im Kino hatte der Film nur ein kurzes Gastspiel, nun darf sich ein Millionenpublikum auf diese etwas andere Abendunterhaltung freuen. uh.
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