Filmhandlung und Hintergrund

Ann-Kathrin Kramer verabschiedet sich mit einem der besten "Duo"-Filme aus der in Lübeck angesiedelten Krimireihe des ZDF.

Hat dir dieser Artikel gefallen? Dann hinterlasse uns einen Kommentar auf dieser Seite und diskutiere mit uns über aktuelle Kinostarts, deine Lieblingsserien und Filme, auf die du sehnlichst wartest. Wir freuen uns auf deine Meinung.

Alle Bilder und Videos zu Das Duo: Auszeit

Darsteller und Crew

Videos und Bilder

Kritiken und Bewertungen

So werten die User ø 5,0
(1)
5
 
1 Stimme
4
 
0 Stimmen
3
 
0 Stimmen
2
 
0 Stimmen
1
 
0 Stimmen
So werten die Kritiker (1 Stimme)
5
 
0 Stimmen
4
 
0 Stimmen
3
 
0 Stimmen
2
 
0 Stimmen
1
 
0 Stimmen

Wie wertest Du? Klicke auf einen der Sterne:

Kritikerrezensionen

  • Das Duo: Auszeit: Ann-Kathrin Kramer verabschiedet sich mit einem der besten "Duo"-Filme aus der in Lübeck angesiedelten Krimireihe des ZDF.

    Einerseits war Ann-Kathrin Kramer, die Frohnatur aus dem Bergischen Land, von Anfang an eine Fehlbesetzung. Mit ihren Pudelmützen und den babyblauen Augen passte diese Frau einfach nicht in eine Krimireihe. Andererseits war gerade dieses Element ein reizvoller Kontrast zur eher melancholisch wirkenden Charlotte Schwab. Heute jedoch ermitteln die Zarte und die Harte zum letzten Mal: Kramer steigt aus; Lizzy Krüger gibt ihre Marke zurück.

    Zum Abschied schenken Ralf Löhnhardt (Buch) und vor allem Regisseur Urs Egger der scheidenden Hauptdarstellerin einen der besten „Duo“-Fälle. Die Geschichte fesselt aus gleich mehreren Gründen: Da es um einen Todesfall in ihrer eigenen Familie geht, ist Lizzy Krüger befangen und darf ausdrücklich nicht ermitteln. Gleichzeitig muss Kollegin Ahrens befürchten, Lizzy könnte belastendes Material beseitigen, um ihre Mutter zu schützen. Eine Kluft des Misstrauens tut sich zwischen den Freundinnen auf, die sich noch vertieft, als Marion Lizzys Mutter verhaftet. Tatsächlich deutet vieles darauf hin, dass sie ihren Mann, Lizzys Stiefvater, umgebracht hat. Allerdings gibt es noch einen weiteren Verdächtigen: Ein Kälberzüchter aus der Nachbarschaft hatte gleich zwei Gründe, auf Per Flemming (Filip Peeters) sauer zu sein, denn der hatte ihm die Frau ausgespannt und ihm außerdem im Streit eine Flasche auf den Kopf gehauen.

    Um Krügers Ausstieg, der allerdings als titelgebende Auszeit deklariert wird, noch glaubhafter zu machen, verpasst Löhnhardt der Kommissarin gleich zu Beginn ein Trauma: Sie ist gezwungen, einen Mörder in Notwehr zu erschießen. Die Öffentlichkeit feiert sie zwar als Heldin, doch nun wird sie regelmäßig von Albträumen heimgesucht. Sie nimmt sich ein paar Tage frei, die sie auf dem Gestüt ihrer Mutter (Lisa Kreuzer) und ihres verehrten Stiefvaters verbringt; kurz drauf fällt Per tot vom Pferd, vergiftet mit einem verbotenen Mittel, das in der Kälberzucht verwendet wird.

    Natürlich gehört die Geschichte zumindest zu Beginn zu großen Teilen Kramer, deren sonniges Gemüt allerdings gegen die frostige Stimmung, die Egger und Kameramann Martin Kukula kreieren, keine Chance hat. Von Eggers ausgezeichneter Darstellerführung profitiert im Übrigen nicht zuletzt Peter Prager, dem in seiner Doppelrolle als spielsüchtiger Spurensicherer und Gatte von Marion Ahrens erneut ein schauspielerisches Kleinod gelingt. tpg.

Kommentare