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Dance With Me

Kinostart: 01.07.1999
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Filmhandlung und Hintergrund

Tanz-Filmmit leidenschaftlichen, kubanischen Rhythmen, Romanze und Einwanderer-Story in einem.

Kubaner Rafael verabschiedet sich von seinen Freunden und der Heimat, um in Houston, Texas, seinen Vater zu suchen. Der entpuppt sich als Eigenbrötler und Besitzer eines Tanz-Studios und weiß nichts von einem Sohn. Rafael fängt als Mädchen für alles an im Studio zu arbeiten - und verliebt sich in die ehrgeizige Tänzerin Ruby. Die steckt ihre ganze Energie jedoch in das Training auf ein Turnier in Las Vegas.

Der Exil-Kubaner Rafael jobbt im texanischen Salsa-Club seines Vaters, zu dessen Kunden auch die rassige Ruby gehört. Die trainiert gerade für die nächste Profi-WM, was bei dem Bauchmenschen Rafael allerdings mehr Ablehnung denn Bewunderung auslöst. Er wirft ihr vor, daß sie zu wenig auf die Musik höre und zu sehr ihrer Technik vertraue. Ruby ist zunächst beleidigt, geht dann aber doch auf Rafaels Angebot ein, ihn am Wochenende in die heißeste Latino-Disco der Stadt zu begleiten. Dort eröffnet sich ihr eine völlig neue Welt…

Rafael jobbt im Salsa-Club seines Vaters, lernt die Profi-Tänzerin Ruby kennen und führt sie schließlich in die heißeste Latino-Disco der Stadt … Tanzfilm und Liebesgeschichte im Latino-Milieu mit poppig-buntem Design und origineller Choreographie.

Darsteller und Crew

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Dance With Me: Tanz-Filmmit leidenschaftlichen, kubanischen Rhythmen, Romanze und Einwanderer-Story in einem.

    Der Sommer wird offenbar wirklich kubanisch, und „Strictly Ballroom“ hat seine Spuren im Genre Tanzfilm hinterlassen. „Dance with me“ von der für komplexe Beziehungsgeschichten unterschiedlicher Charaktere sensibilisierten Randa Haines („Gottes vergessene Kinder“) ist ein gefühlvolles Melodram aus der Latino-Szene. Vor allem die Musik adelt die Suche eines jungen Kubaners nach seinem texanischen Vater und die Romanze, die er in dessen Tanzstudio mit der Profitänzerin Ruby beginnt. Mit seiner Dosis Sentiment macht der Film gute Laune und Lust auf eine laue Sommernacht im Salsa- und Merengue-Rhythmus.

    Karibische Lebensfreude und Melancholie liegen dicht nebeneinander und drücken sich am besten in der Musik aus. Und so läßt Randa Haines klugerweise ihren Film in Santiago de Cuba mit einer großen Abschiedsparty beginnen für den schönen jungen Rafael Infante (der Puertoricaner Chayenne spielt ihn mit viel Charisma), der nach dem Tod der Mutter seinen Vater John Burnett (Kris Kristofferson als wunderbar lakonischer Einsamer im hektischen Betrieb seines Tanzstudios) in Houston, Texas, finden will. Die emotionale Spannung dieser Eingangsszene mit der fabelhaften Vitalität der ausgelassenen, tanzenden und musizierenden Frauen und Männer Kubas schafft in dieser dokumentarischen Intensität und Schönheit der Film kein zweites Mal.

    Rafael, der in Burnetts Tanzstudio zunächst als Mädchen für alles jobbt, verliebt sich in die Tanzlehrerin Ruby (Vanessa Williams) die beim bevorstehenden Turnier in Las Vegas noch einmal die Höhen ihrer früheren Profi-Laufbahn erreichen will. Unerbittlich ambitioniert und hart gegen sich selbst, tritt sie sogar mit ihrem Ex-Partner und Vater ihrer kleinen Tochter zur Meisterschaft an. Ffür Rafael und ihre Gefühle gestattet sie sich keine Chance. Rafael hat außerdem das Problem, dem unwissenden Burnett glaubwürdig zu vermitteln, daß er sein Vater ist. Der wortkarge Eigenbrötler möchte ohnehin am liebsten sein Tanzstudio aufgeben und stattdessen am Wasser in der Stille sitzen und fischen.

    Es gelingt Randa Haines trotz aller Vorhersehbarkeit der Story, den Personenkonstellationen spannende Momente einer Konfrontation verschiedener Kulturen und Lebenseinstellungen abzugewinnen. Der Kunstform Tanz steht die Natur und Lebensäußerung Tanz der Kubaner gegenüber. „Wie kannst Du ohne Musik tanzen?“, fragt Rafael die rhytmischen Schrittfolgen trainierende Ruby. „Tanzen kommt von der Musik. Deshalb wirkst Du so steif.“ Und als sie beide zusammen erstmals tanzen und er ihre Anweisungen nicht versteht, sagt er: „Ich bin Kubaner, und natürlich kann ich tanzen.“ Und er kann es, wenn auch auf seine und ganz andere Art als die hochtrainierte Taxanerin. Randa Haines zeigt uns, daß die Kubaner, die Menschen der Karibik, Tänzer sind, weil sie Lebenskünstler sind - oder auch umgekehrt. Der Film hat durchaus ansteckende Wirkung. fh.
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