Filmhandlung und Hintergrund

Triadenkiller Yo verliebt sich in eine Tatzeugin und muß um seine Freiheit kämpfen. Gelungene Manga-Adaption in bester John-Woo-Manier.

Yo, Profikiller in Diensten eines chinesischen Triadenbundes, verliebt sich in die junge Malerin Emu, die ihn bei einem Auftragsmord beobachtet hat. Entgegen aller Befehle weigert er sich, die Augenzeugin zu beseitigen, und stellt sich offen gegen die Organisation, die umgehend seine Hinrichtung in Auftrag gibt.

Yo, meisterhafter Profikiller in Diensten eines mächtigen chinesischen Triadenbundes, verliebt sich an der amerikanischen Westküste in die junge Malerin Emu, die ihn bei einem Auftragsmord beobachtet hat. Entgegen seiner Befehle weigert er sich, die Augenzeugin zu beseitigen, und stellt sich damit offen gegen seine Organisation, die umgehend die Hinrichtung des Verräters in Auftrag gibt. Auch ein korrupter Cop und verfeindete Yakuza sind ihm dicht auf den Fersen.

Profikiller Yo verliebt sich in junge Malerin, ausgerechnet Zeugin eines Mordauftrags. Indem er sie am Leben läßt, stellt er sich gegen seine mächtigen Auftraggeber. Perfekt arrangierter Gangsterthriller.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Crying Freeman - Der Sohn des Drachen: Triadenkiller Yo verliebt sich in eine Tatzeugin und muß um seine Freiheit kämpfen. Gelungene Manga-Adaption in bester John-Woo-Manier.

    Daß dieser bemerkenswerte Actionfilm doch noch das Licht der Kinoleinwand erblickt, ist ein Glücksfall. Zunächst plante Warner, die Realfilmvariante des gleichnamigen japanischen Manga-Highlights nach einer Aufführung auf dem Fantasy Filmfest 1996 als Videopremiere zu vermarkten. Die euphorische Resonanz in der Fanszene sowie die erfolgreiche Vermarktung im Nachbarland Frankreich, wo der Film auf Platz 5 der Kinocharts landete, belehrten die Hamburger wohl eines besseren. So kann nun auch der deutsche Fan einen Film in voller Breitbildpracht genießen, der sicherlich nicht für das Fernsehformat geschaffen wurde.

    Nach einer spektakulären (und unlängst preisgekrönten) Titelsequenz lernt man Emu, eine Kunststudentin aus Seattle, kennen. Das zurückgezogen lebende Mädchen, das mit Männern bisher nicht viel zu schaffen hatte und von einer märchenhaft verklärten Liebe träumt, wird eines Tages Augenzeugin eines Auftragsmordes und weiß sofort, daß sie nun selbst sterben muß. Yo, der amerikanischstämmige Killer eines chinesischen Triadenbundes, denkt jedoch gar nicht daran, seinen Auftrag zu erfüllen und das Mädchen zu töten. Er verliebt sich in Emu und versucht, als seine Liebe erwidert wird, mit allen Mitteln aus dem Geflecht von Intrigen, Mord und schwer durchschaubaren fernöstlichen Ehrenkodizes zu entkommen. Die Feinde, die sich dem Paar dabei in den Weg stellen, sind Legion, was Regisseur Christophe Gans die Gelegenheit gibt, ein wahres Feuerwerk von Actionszenen auf die Leinwand zu zaubern, wie es in dieser Stilsicherheit und -vielfalt im ansonsten von Hollywood dominierten Popcorn-Zirkus nicht alle Tage zu entdecken ist. John Woos ausufernde Feuergefechte hinterlassen hier ebenso ihre Spuren wie die hypnotische Ruhe des japanischen Zeichentrickvorbilds, und selbst Mark Dacascos („Double Dragon“), ansonsten nicht gerade als Filigranmime bekannt, wird der exzellenten Inszenierung mit einer durchaus zurückgenommenen und überzeugenden Darstellung gerecht. Ein kleines Juwel, das von Action- und Martial-Arts-Fans ebenso erfreut wie dankbar angenommen werden dürfte. ab.

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