Copykill Poster
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Filmhandlung und Hintergrund

Kriminalpsychologin Helen wird nach einem Vortrag über Serienmörder selbst zum Opfer eines Mordanschlags. Sie überlebt, doch danach ist sie nicht mehr fähig, ihr Haus zu verlassen. Erst als ein Serienkiller umgeht, der mordende Vorbilder wie Jeffrey Dahmer oder Ted Bundy haarklein imitiert, macht sich Helen mit der patenten Kommissarin M.J. auf Serienmörder-Jagd.

Die Kriminalpsychologin Helen Hudson wird Opfer eines brutalen Mordanschlags. Sie überlebt, ist danach aber nicht mehr in der Lage, die vier Wände ihres Luxusapartments zu verlassen. Von nun an ist der Computer ihre einzige Verbindung zur Außenwelt. Als 13 Monate später ein Massenmörder umgeht, der mit seinen Bluttaten Vorbilder wie Jeffrey Dahmer oder Ted Bundy imitiert, entschließt sich Helen gemeinsam mit der patenten Kommissarin M.J. Monahan, dem irren Killer ein für alle Mal das Handwerk zu legen.

Durch einen Mordanschlag verängstigte Kriminalpsychologin und taffe Polizistin arbeiten zusammen, um einen Serienkiller zu fassen, der historische Vorbilder bis ins Detail nachahmt. Äußerst spannender Thriller in der Nachfolge von „Sieben“ mit einem exzellent agierenden Hauptdarstellerinnen-Gespann.

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Kritikerrezensionen

  • Der Würger von Boston, die Hillside Strangler, „Son of Sam“, Jeffrey Dahmer, Ted Bundy: Sechs berühmt-berüchtigte Vorbilder, die ein skrupellos-intelligenter Serienmörder in dem nervenzerreibend spannenden Kriminal-Thriller „Copycat“ bis ins kleinste Detail imitiert, um sich seinen eigenen Platz in der „Hall of Fame“ der Serial Killer zu reservieren. Wie in dem kompromißlosen Riesenerfolg „Sieben“ wird Mord als Kunstform vorexerziert, doch damit erschöpfen sich die Parallelen bereits. Der von Jon Amiel („Sommersby“) messerscharf und visuell ansprechend inszenierte Thriller weist nähere Verwandtschaft zu dem Blockbuster „Das Schweigen der Lämmer“ auf, da sowohl die Opfer als auch die Verfolger weiblichen Geschlechts sind und der mörderische Drahtzieher mit einem Schuß ironisch-humorigem Charisma modelliert wurde. Um ihm das abscheuliche Handwerk zu legen, bilden die großartige Sigourney Weaver als ausgebrannte Kriminalpsychologin und die nicht minder exzellente Holly Hunter als hartgesottene Mordkommissarin ein Gespann. Der Nervenkitzel wird nicht mit der Frage erzeugt, wer der Mörder ist, sondern damit, wann er erneut zuschlagen wird. Der eigentliche Mordvorgang wird zumeist ausgeblendet, doch die Ahnung von dem Schmerz und Leid, das den Opfern bevorsteht, verstärkt das verstörende Angstgefühl sogar noch. Die Einführung zeigt, wie die Kriminalpsychologin Helen Hudson nach einem Vortrag über Serienmörder Opfer eines brutalen Mordanschlags des irren Daryll Lee Cullums (Sinatra-Epigone Harry Connick Jr. zeigt einigen Mut zur Häßlichkeit) wird. Psychisch schwer angeknackst wird sie agoraphobisch, ist unfähig die trügerische Sicherheit ihres Luxusapartments zu verlassen. Ein gigantisches Panoramafenster und ihr Computer sind ihre einzige Verbindung zur Außenwelt. Dreizehn Monate später führt eine bestialische Mordserie das pillen- und alkoholabhängige Nervenbündel mit der patenten Kommissarin M.J. zusammen. Hudson kommt dem Modus Operandi schnell auf die Spur, sie selbst entpuppt sich zudem als Ziel des kopierenden Killers. Er treibt ein höllisches Spiel mit ihr (sie deklariert sich selbst als „Pin-up-Girl sämtlicher Serienkiller“), indem er ihr per E-Mail weitere Opfer ankündigt und wiederholt in ihre Wohnung einbricht und so ihre beängstigende Hilflosigkeit demonstriert. Erst ganz zum Schluß kommt Avnet ein wenig aus der Deckung: Fast schon ein wenig zu konventionell fällt der Showdown aus, der dem Zuschauer beruhigende Erlösung gewährt, wenn auch bereits der Grundstein für eine mögliche Fortsetzung gelegt wird. Effektiver als in den meisten sogenannten Computer-Thrillern schleicht sich bei der Computer-Sequenz bedrückender Terror ein. Das Gefühl von Ausgeliefertsein und bevorstehendem Unheil wird mit Zuhilfnahme brillanter musikalischer Untermalung von Christopher Young stetig intensiviert. Nach dem sicherlich härteren „Seven“ hat das zuletzt dahinsiechende Psychokiller- Genre mit dem zugänglicheren, intelligent-raffinierten „Copycat“ binnen kürzester Zeit eine zweite Frischzellenbehandlung erhalten – Filmfans auf der Suche nach anspruchsvoller Unterhaltung werden es zu danken wissen. ara.

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